Sie wollen den Führerschein A machen? Dann sind Sie in guter Gesellschaft. Jedes Frühjahr melden sich zehntausende Menschen in Deutschland bei Fahrschulen an, um endlich Motorrad zu fahren. Und jedes Frühjahr stehen viele von ihnen im Mai immer noch ohne Prüfungstermin da, weil der Antrag zu spät kam oder die Fahrschule voll war.
Wir sind FahrKlar, ein Beratungs- und Begleitservice. Wir helfen Menschen, ihren Führerschein schneller und ohne Umwege zu bekommen. In diesem Artikel beschreiben wir Schritt für Schritt, wie Sie den Führerschein A machen: von der ersten Entscheidung über Theorie und Fahrstunden bis zur Prüfung. Mit konkreten Tipps für die Grundfahraufgaben, an denen die meisten scheitern. Welche Motorräder Sie mit welcher Klasse fahren dürfen, erklären wir im Artikel Klasse A Führerschein. Unsere Leistungen für Motorradfahrer stehen auf der Seite Motorradführerschein mit FahrKlar.
Schritt 1: Klären, ob Sie den Führerschein A machen dürfen
Die erste Frage ist das Alter. Den Führerschein A machen dürfen Sie direkt ab 24 Jahren. Jüngere gehen den Weg über A2 ab 18 und steigen nach zwei Jahren auf, frühestens mit 20. Die Altersgrenzen stehen in § 10 der Fahrerlaubnis-Verordnung.
Außerdem brauchen Sie einen Wohnsitz in Deutschland, einen Sehtest, bei Ersterwerb einen Erste-Hilfe-Kurs, ein biometrisches Passfoto und einen Ausweis. Gesundheitsgutachten wie bei Lkw oder Bus sind für das Motorrad nicht nötig.
Schritt 2: Fahrschule wählen
Die Fahrschule entscheidet mehr über Ihren Erfolg, als viele denken. Worauf Sie achten sollten, wenn Sie den Führerschein A machen wollen:
- Mehrere Motorräder in verschiedenen Größen, damit Sie auf einer leichteren Maschine anfangen können
- Niedrige Sitzhöhe verfügbar, wenn Sie nicht besonders groß sind
- Eigener Übungsplatz für die Grundfahraufgaben
- Gute Funkanlage, denn die Anweisungen kommen über Funk in den Helm
- Freie Termine im Frühjahr, nicht erst im Juli
- Offene Preise für Stunden, Sonderfahrten und Vorstellung
Ein Probetermin oder ein kurzes Gespräch mit dem Motorradfahrlehrer lohnt sich. Die Chemie muss stimmen, denn Sie verbringen viele Stunden mit ihm, wenn auch über Funk.
Schritt 3: Antrag stellen, und zwar früh
Der Antrag geht an die Führerscheinstelle, oft über die Fahrschule. Die Bearbeitung dauert je nach Stadt zwei bis zehn Wochen. Und genau hier verlieren die meisten Motorradschüler Zeit. Wer im April den Antrag stellt, bekommt den Prüfauftrag oft erst im Juni.
Unser dringender Rat, wenn Sie den Führerschein A machen wollen: Antrag im Winter stellen. Dann können Sie im Frühjahr direkt nach der letzten Fahrstunde zur Prüfung. Und achten Sie darauf, dass der Antrag vollständig ist. Jede Rückfrage der Behörde kostet Wochen.
Schritt 4: Schutzkleidung besorgen
Ohne vollständige Schutzkleidung fährt Sie keine gute Fahrschule. Sie brauchen Helm, Jacke und Hose mit Protektoren, Handschuhe und Stiefel. Für eine solide Grundausstattung sollten Sie 800 bis 1.500 Euro einplanen. Beim Helm nicht sparen und unbedingt anprobieren. Was gute Schutzkleidung ausmacht, erklärt das Institut für Zweiradsicherheit sehr sachlich.

Schritt 5: Theorie
Ohne vorhandenen Führerschein besuchen Sie 12 Doppelstunden Grundstoff und 4 Doppelstunden Zusatzstoff für Motorrad. Mit Klasse B sind es 6 Doppelstunden Grundstoff und 4 Zusatzstoff. Die Theorieprüfung legen Sie am Computer bei TÜV oder DEKRA ab. Wer von A2 aufsteigt, braucht gar keine neue Theorie.
Viele unterschätzen die Motorradfragen. Kurventechnik, Schräglage, Bremsen mit zwei Bremsen, Blickführung, Sichtbarkeit, Fahren in der Gruppe. Das ist anderer Stoff als beim Auto. Mit einer Lern-App und täglich 20 Minuten sind Sie nach zwei bis drei Wochen gut vorbereitet. Der Winter ist dafür die beste Zeit.
Schritt 6: Fahrstunden und Sonderfahrten
Beim Direkteinstieg sind 12 Sonderfahrten Pflicht: 5 Überland, 4 Autobahn, 3 bei Dunkelheit, jeweils 45 Minuten. Dazu kommen Übungsstunden. Die ersten finden auf dem Übungsplatz statt: Anfahren, Schalten, Bremsen, langsame Kurven. Dann geht es in den Verkehr.
Wie viele Übungsstunden Sie brauchen, hängt stark von Ihrer Vorerfahrung ab. Wer schon Roller oder Moped gefahren ist, braucht oft nur acht bis zwölf. Wer noch nie auf einem Zweirad mit Kupplung saß, eher 15 bis 20. Beim Aufstieg von A2 gibt es keine Pflichtfahrten, meist reichen zwei bis fünf Stunden auf der stärkeren Maschine.
Ein Tipp, den wir allen geben, die den Führerschein A machen: Fahrstunden bündeln. Zwei Stunden am Stück, zwei- bis dreimal pro Woche. Wer nur alle zehn Tage fährt, fängt jedes Mal von vorne an.
Schritt 7: Die Grundfahraufgaben meistern
Die meisten, die bei der Motorradprüfung durchfallen, scheitern hier. Nicht im Verkehr, sondern auf dem Platz. Typische Aufgaben sind:
- Schieben des Motorrads mit Wenden
- Langsamer Slalom in Schrittgeschwindigkeit
- Schneller Slalom mit etwa 30 km/h
- Stop-and-go und Kreisfahrt
- Gefahrbremsung aus etwa 50 km/h
- Ausweichen mit und ohne vorheriges Bremsen
Was unseren Kunden geholfen hat:
- Blick weit nach vorn. Nicht auf die nächste Pylone starren, sondern auf die übernächste. Das Motorrad fährt dahin, wo Sie hinschauen.
- Schleifpunkt und Hinterradbremse. Beim Langsamfahren die Kupplung am Schleifpunkt halten und mit der Hinterradbremse leicht dosieren. Das stabilisiert enorm.
- Knieschluss. Die Knie am Tank geben Halt.
- Locker in den Armen. Verkrampfte Arme machen das Motorrad unruhig.
- Gefahrbremsung immer wieder üben. Mit ABS ist sie einfacher, aber es braucht Mut, beide Bremsen voll zu ziehen.
- Beim Ausweichen nicht gleichzeitig bremsen. Das bringt das Motorrad aus dem Gleichgewicht.
Wer eine Aufgabe in der Prüfung nicht schafft, darf sie einmal wiederholen. Das nimmt etwas Druck raus.
Schritt 8: Die Prüfung
Die praktische Prüfung beginnt mit der Abfahrtkontrolle: Reifen, Beleuchtung, Bremsen, Kette, Flüssigkeiten. Dann Schieben und die Grundfahraufgaben, danach rund 40 Minuten Fahrt im Verkehr. Prüfer und Fahrlehrer folgen im Auto, die Anweisungen kommen über Funk. Die Prüfer von TÜV und DEKRA achten auf Blickführung, Schulterblick, Spurwahl in Kurven, Abstand und vorausschauendes Fahren.
Checkliste für den Tag:
- Ausweis und alle Unterlagen dabei
- Vollständige Schutzkleidung, auch bei Hitze
- Ausgeschlafen, etwas gegessen
- Vorher noch einmal die Grundfahraufgaben mit dem Fahrlehrer gefahren
- Funk getestet, bevor es losgeht

Was kostet es, den Führerschein A zu machen?
Ohne Führerschein kostet der Direkteinstieg meist 2.500 bis 4.000 Euro. Mit Klasse B 1.600 bis 2.800 Euro. Der Aufstieg von A2 500 bis 900 Euro. Dazu Schutzkleidung für 800 bis 1.500 Euro. Der größte Hebel sind die Übungsstunden. Regelmäßig fahren, gut vorbereiten, nicht zu früh zur Prüfung, dann bleiben Sie im unteren Bereich.
Wie lange dauert es?
Mit Klasse B und rechtzeitigem Antrag sechs bis zwölf Wochen. Ohne Führerschein drei bis fünf Monate. Beim Aufstieg von A2 oft drei bis fünf Wochen. Der Engpass ist fast immer die Behörde und im Frühjahr die Terminlage der Fahrschulen. Wer den Führerschein A machen will und im Januar anfängt, fährt im Mai. Wer im Mai anfängt, fährt oft erst im August.
Direkteinstieg oder A2: Welcher Weg, wenn Sie den Führerschein A machen?
Wer über 24 ist, hat die Wahl. Beide Wege haben ihre Berechtigung. Der Direkteinstieg ist schneller und am Ende günstiger, weil Sie nur eine Prüfung machen. Der Weg über A2 gibt Ihnen zwei Jahre, um auf einem leichteren Motorrad Erfahrung zu sammeln, bevor Sie in die offene Klasse wechseln.
Unsere Erfahrung aus vielen Beratungen: Wer schon Roller gefahren ist, sportlich ist und klare Pläne hat, etwa Touren zu zweit, sollte direkt den Führerschein A machen. Wer sehr unsicher ist, eher klein gewachsen oder sich ohnehin erst ein leichteres Motorrad kaufen will, fährt mit A2 gut. Es gibt keine falsche Wahl, nur eine, die besser zu Ihnen passt.
Den Führerschein A machen mit 40, 50 oder 60
Ein großer Teil unserer Motorradkunden ist über 40. Das ist kein Nachteil. Wer spät den Führerschein A machen will, bringt Jahrzehnte Verkehrserfahrung mit. Sie lesen Situationen besser, fahren vorausschauender und lassen sich seltener zu Dummheiten hinreißen. Was schwerer fällt, ist das Motorische: Gleichgewicht bei Schrittgeschwindigkeit, das Gewicht beim Rangieren, die Kupplung am Berg. Das lässt sich aber lernen.
Wichtig ist eine Fahrschule, die geduldig ist und nicht nach Schema F ausbildet. Und ein bisschen Nachsicht mit sich selbst. Die ersten Stunden fühlen sich für fast alle wackelig an. Nach fünf, sechs Stunden kommt der Moment, in dem es klick macht.
Die Ausrüstung: Was Sie vor der ersten Fahrstunde brauchen
Wer den Führerschein A machen will, braucht vom ersten Tag an Schutzkleidung. Keine gute Fahrschule lässt Sie in Jeans und Turnschuhen aufs Motorrad. Manche verleihen Helme, aber eigene Ausrüstung, die richtig sitzt, macht einen großen Unterschied, gerade wenn Sie in den ersten Stunden noch unsicher sind.
Helm: Das wichtigste Teil. Er muss eng, aber nicht drückend sitzen, nach der aktuellen Prüfnorm zugelassen sein und darf nie gebraucht gekauft werden, weil Sie nicht wissen, ob er schon mal gefallen ist. Probieren Sie mehrere Modelle im Fachhandel an und behalten Sie den Favoriten zehn Minuten auf dem Kopf. Was nach zehn Minuten drückt, drückt nach einer Stunde noch mehr. Rechnen Sie mit 200 bis 500 Euro.
Jacke und Hose: Mit Protektoren an Schultern, Ellbogen, Hüften und Knien, idealerweise mit Rückenprotektor. Textil ist für Einsteiger meist praktischer als Leder, weil es wetterfester ist. Jacke und Hose sollten sich verbinden lassen, damit bei einem Sturz nichts hochrutscht. Zusammen 350 bis 700 Euro.
Handschuhe: Mit Knöchelschutz und gutem Grip. 50 bis 120 Euro.
Stiefel: Mit Knöchelschutz und fester Sohle. Wanderschuhe sind kein Ersatz. 120 bis 250 Euro.
Das summiert sich auf 800 bis 1.500 Euro. Viel Geld, aber gut investiert. Motorradkleidung ist Ihre Knautschzone. Wer mit 50 km/h in Jeans stürzt, landet oft im Krankenhaus. Wer richtig angezogen ist, steht meist wieder auf. Vorjahresmodelle bei Jacke und Hose sind oft deutlich günstiger, beim Helm sollten Sie nicht sparen.
Theorie im Winter, Praxis im Frühjahr: Der ideale Zeitplan
Motorradfahren ist saisonabhängig, und das merken Sie schon bei der Ausbildung. Im Frühjahr wollen alle gleichzeitig den Führerschein A machen. Fahrschulen sind ausgebucht, Prüfungstermine knapp, Behörden überlastet. Im Herbst und Winter ist es ruhig. Wer schlau plant, nutzt das.
Ein Zeitplan, der sich bewährt hat:
- November bis Dezember: Fahrschule auswählen, Sehtest, ggf. Erste-Hilfe-Kurs, Passfoto, Antrag stellen.
- Januar bis Februar: Theorieunterricht, täglich mit der App lernen, Schutzkleidung kaufen.
- Ende Februar: Theorieprüfung.
- März: Erste Fahrstunden auf dem Übungsplatz, sobald es trocken und nicht zu kalt ist.
- April: Fahrstunden im Verkehr, Sonderfahrten, Grundfahraufgaben perfektionieren.
- Ende April bis Mitte Mai: Praktische Prüfung.
Wer so plant, hat die ganze Saison vor sich. Wer erst im Mai anfängt, sitzt oft bis Juli oder August fest. Genau hier setzen wir an: Wir sorgen dafür, dass Antrag und Fahrschule rechtzeitig stehen, damit Sie den Führerschein A machen und im Frühjahr fertig sind.
Den Führerschein A machen als Zugezogener
Wer mit einem Motorradführerschein aus dem Ausland nach Deutschland zieht, hat je nach Herkunft unterschiedliche Optionen. EU- und EWR-Führerscheine gelten hier weiter. Bei Drittstaaten gilt der Führerschein meist nur sechs Monate ab Wohnsitzanmeldung, danach ist eine Umschreibung nötig, je nach Land mit oder ohne Prüfung. Motorradklassen werden dabei nicht immer eins zu eins übernommen. Wer in seinem Heimatland Motorrad gefahren ist, muss den Führerschein A in Deutschland manchmal neu machen, braucht aber dank Erfahrung deutlich weniger Stunden. Mehr dazu im Artikel den deutschen Führerschein machen.
Die ersten Fahrstunden: Was Sie erwartet
Viele haben vor der ersten Stunde mehr Respekt als vor der Prüfung. Das ist normal. Deshalb hier ehrlich, wie die ersten Stunden meistens ablaufen, wenn Sie den Führerschein A machen.
Die erste Stunde findet fast immer auf einem abgesperrten Platz statt. Der Fahrlehrer erklärt das Motorrad: Kupplung links, Vorderradbremse rechts, Schaltung mit dem linken Fuß, Hinterradbremse mit dem rechten. Dann üben Sie Anfahren und Anhalten. Immer wieder. Viele würgen das Motorrad in den ersten Minuten ein paar Mal ab, das gehört dazu. Nach einer halben Stunde fahren die meisten die ersten langsamen Runden.
In der zweiten und dritten Stunde kommen Schalten, Kurven und die ersten Grundfahraufgaben dazu. Langsamfahren ist anfangs schwerer als schnell fahren, weil das Motorrad bei niedrigem Tempo weniger stabil ist. Das ist der Moment, an dem viele an sich zweifeln. Durchhalten lohnt sich, denn meistens macht es nach fünf, sechs Stunden plötzlich klick.
Ab der vierten oder fünften Stunde geht es in den Verkehr. Erst ruhige Straßen, dann Stadt, dann Landstraße. Der Fahrlehrer fährt im Auto hinterher und gibt Anweisungen über Funk. Das fühlt sich erst seltsam an, weil Sie allein auf dem Motorrad sitzen. Die meisten gewöhnen sich schnell daran und genießen es.
Sicher bleiben nach der Prüfung
Wer den Führerschein A machen konnte, hat die Grundlagen. Sicher Motorrad fahren lernt man aber erst in den ersten Jahren auf der Straße. Ein paar Dinge helfen nachweislich:
- Fahrsicherheitstraining nach der ersten Saison. Bremsen, Ausweichen, Kurventechnik unter Anleitung. Angebote gibt es über Automobilclubs, Verbände und den Deutschen Verkehrssicherheitsrat.
- Gesehen werden. Helle Kleidung, Licht an, defensiv fahren. Viele Unfälle passieren, weil Autofahrer Motorräder übersehen.
- Saisonstart ruhig angehen. Nach dem Winter sind Reaktionen eingerostet, Reifen kalt, und auf den Straßen liegt Rollsplitt.
- Eigenes Tempo fahren. In der Gruppe nicht mitziehen lassen, wenn andere schneller sind.
- Erstes Motorrad mit Verstand wählen. Nicht das stärkste, sondern eines, auf dem Sie sich wohlfühlen.
Motorradführerschein für kleine Menschen
Eine Sorge, die wir oft hören, vor allem von Frauen und kleineren Männern: Komme ich mit den Füßen auf den Boden? Die gute Nachricht: Wer den Führerschein A machen will und nicht besonders groß ist, hat heute viel mehr Möglichkeiten als früher. Viele Fahrschulen haben Motorräder mit niedriger Sitzbank oder können die Sitzhöhe absenken. Fragen Sie bei der Anmeldung gezielt danach.
Außerdem hilft Technik: Ein Motorrad, das man beim Anhalten sicher auf den Fußballen hält, ist oft schon ausreichend. Es muss nicht der ganze Fuß flach auf dem Boden stehen. Und beim Rangieren lernen Sie in der Fahrschule Techniken, mit denen auch schwere Maschinen gut zu bewegen sind. Wir haben viele Kundinnen mit 1,60 Meter begleitet, die den Führerschein A machen konnten und heute große Touren fahren.
Motorradführerschein und Beruf
Für manche ist das Motorrad nicht nur Hobby, sondern Arbeitsmittel: Kurierfahrer, Pflegedienste in Städten, Polizei, Rettungsdienste mit Motorradstaffeln. Wer den Führerschein A machen will, weil er ihn beruflich braucht, sollte beim Arbeitgeber nach Unterstützung fragen. Manche beteiligen sich an den Kosten, andere geben Freistellung für Fahrstunden und Prüfung.
Den Führerschein A machen: Die Kurzfassung
Für alle, die schnell einen Überblick wollen: Alter prüfen, Fahrschule mit passenden Motorrädern wählen, Antrag im Winter stellen, Schutzkleidung kaufen, Theorie mit App lernen, Fahrstunden gebündelt nehmen, Grundfahraufgaben intensiv üben, Prüfung vor dem Sommer. Wer den Führerschein A machen will und diesen Weg geht, hat die besten Chancen, die Saison auf dem Motorrad zu verbringen statt im Wartezimmer der Führerscheinstelle.
Die häufigsten Fehler, wenn Leute den Führerschein A machen
- Antrag zu spät. Im Frühjahr sind die Behörden überlastet.
- Zu wenig am Stück gefahren. Einzelne Stunden mit langen Pausen kosten am Ende mehr.
- Keine eigene Schutzkleidung. Leihhelme passen selten gut, und schlecht sitzende Kleidung lenkt ab.
- Grundfahraufgaben unterschätzt. Wer nur im Verkehr übt, scheitert oft am Platz.
- Theorie aufgeschoben. Nach der Theorieprüfung haben Sie zwölf Monate Zeit für die Praxis.
- Zu früh zur Prüfung. Zwei zusätzliche Stunden sind billiger als eine Wiederholung.
Ein Fall aus unserer Beratung
Eine Lehrerin aus Freiburg, 42, Autoführerschein seit 24 Jahren, nie Motorrad gefahren. Sie wollte den Führerschein A machen, weil sie mit einer Freundin über den Schwarzwald touren wollte. Ihre größte Sorge: das Gewicht der Maschine und die Grundfahraufgaben.
Wir haben eine Fahrschule gefunden, die mit einem leichten Motorrad mit niedriger Sitzbank anfängt und erst später auf das Prüfungsmotorrad wechselt. Antrag im Januar, Theorie im Februar mit Lern-App am Abend, Theorieprüfung Anfang März. Ab Mitte März zweimal pro Woche Doppelstunden, zuerst nur auf dem Platz. 14 Übungsstunden plus 12 Sonderfahrten. Prüfung Ende April, im ersten Anlauf bestanden. Kosten rund 2.400 Euro plus 1.100 Euro Ausrüstung.
So hilft FahrKlar, wenn Sie den Führerschein A machen
FahrKlar ist ein Beratungs- und Begleitservice. Die Fahrerlaubnis erteilt die Behörde, die Prüfung legen Sie selbst ab. Wir sorgen dafür, dass Sie nicht die halbe Saison auf Termine warten:
- Kostenlose Erstberatung: Direkteinstieg oder A2, was passt zu Ihnen?
- Antrag: vollständig und rechtzeitig vorbereitet
- Fahrschul-Suche: passende Motorräder, Übungsplatz, freie Termine
- Zeitplan: Theorie im Winter, Praxis im Frühjahr, Prüfung vor dem Sommer
- Prüfungsvorbereitung: Tipps für die Grundfahraufgaben
Was andere über uns sagen, lesen Sie bei den Erfahrungen. Mehr zu uns auf der Seite Über uns. Die rechtlichen Grundlagen zu allen Motorradklassen stehen im Ratgeber Führerschein Klasse A, Kosten und Wege im Artikel Führerschein A: Direkteinstieg oder A2.
Häufige Fragen
Kann ich den Führerschein A machen, ohne Autoführerschein?
Ja. Sie brauchen dann den vollen Grundstoff in der Theorie und einen Erste-Hilfe-Kurs.
Wie viele Fahrstunden brauche ich, um den Führerschein A zu machen?
Neben den 12 Sonderfahrten meist 8 bis 20 Übungsstunden, je nach Vorerfahrung.
Kann ich den Führerschein A machen, wenn ich klein bin?
Ja. Viele Fahrschulen haben Motorräder mit niedriger Sitzbank. Fragen Sie gezielt danach.
Was passiert, wenn ich durchfalle?
Nach zwei Wochen können Sie wiederholen. Meist reichen ein, zwei zusätzliche Stunden.
Fazit
Den Führerschein A machen ist für viele ein lang gehegter Wunsch, und mit dem richtigen Plan schneller erledigt als gedacht. Antrag im Winter, Theorie im Februar, Fahrstunden gebündelt im Frühjahr, Prüfung vor dem Sommer. Dann haben Sie die ganze Saison vor sich.
Schreiben Sie uns Ihr Alter und Ihre vorhandenen Klassen. Wir melden uns meist innerhalb eines Werktags. Jetzt kostenlose Beratung anfragen und den Führerschein A machen.