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FahrKlar

Mit dem Klasse A Führerschein dürfen Sie jedes Motorrad fahren. Punkt. Kein Leistungslimit, keine Drosselung, kein Nachrechnen mehr, ob die Maschine für Ihren Führerschein zu stark ist. Genau das ist der Grund, warum viele Motorradfahrer irgendwann dort ankommen wollen, egal ob sie mit 18 über A2 einsteigen oder mit 45 den direkten Weg gehen.

Wir sind FahrKlar, ein Beratungs- und Begleitservice rund um den Führerschein. In diesem Artikel geht es um die Frage, die vor jedem Motorradkauf steht: Was darf ich mit welcher Klasse fahren, und was bringt mir der Klasse A Führerschein wirklich? Mit technischen Grenzen, typischen Motorradtypen und dem Weg zur offenen Klasse. Den Ablauf von Ausbildung und Prüfung beschreiben wir ausführlich im Artikel Führerschein A machen, unsere Leistungen für Motorradfahrer finden Sie auf der Seite Motorradführerschein mit FahrKlar.

Die vier Motorradklassen und ihre Grenzen

In Deutschland gibt es vier Stufen für zweirädrige Kraftfahrzeuge. Die Definitionen stehen in § 6 der Fahrerlaubnis-Verordnung, die Altersgrenzen in § 10 FeV.

KlasseTechnische GrenzeMindestalterTypische Fahrzeuge
AM45 km/h, 50 cm³ oder 4 kW15Mopeds, kleine Roller
A1125 cm³, 11 kW, 0,1 kW/kg16125er Roller, Leichtkrafträder
A235 kW, 0,2 kW/kg, gedrosselt von höchstens 70 kW18Mittelklasse, Einsteiger-Nakeds
Akeine24 direkt, 20 nach 2 Jahren A2alle Motorräder

Der Klasse A Führerschein enthält alle darunterliegenden Klassen. Wer A hat, darf also auch Moped und 125er fahren. Außerdem erlaubt er dreirädrige Kraftfahrzeuge mit mehr als 15 kW, wenn Sie mindestens 21 sind.

Klasse A Führerschein: Tourenmotorrad
Tourenmotorrad der Mittelklasse: Mit dem Klasse A Führerschein gibt es keine Leistungsgrenze. (Foto: Cjp24, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons)

Was bedeuten die Zahlen in der Praxis?

kW und kW/kg sagen den meisten wenig. Deshalb übersetzen wir das in Motorradtypen, die Sie kennen:

A1 mit 11 kW (15 PS): Das sind die klassischen 125er. Roller für die Stadt, kleine Nakeds, Enduros für Einsteiger. Auf der Landstraße gut, auf der Autobahn bei Gegenwind etwas müde. Höchstgeschwindigkeit meist um die 100 bis 120 km/h.

A2 mit 35 kW (48 PS): Echte Motorräder, mit denen man Touren fahren kann. Viele Hersteller bauen Modelle speziell für diese Klasse, dazu kommen gedrosselte Versionen stärkerer Maschinen. Auf der Autobahn locker 160 und mehr. Für die meisten Alltagsfahrer völlig ausreichend.

A ohne Limit: Alles darüber. Große Reiseenduros mit 100 kW und mehr, Superbikes mit 150 kW, schwere Cruiser, Sporttourer. Wer zu zweit mit Gepäck in die Alpen will oder einfach Lust auf mehr Druck hat, braucht den Klasse A Führerschein.

Die Grenze von 0,2 kW pro Kilogramm bei A2 bedeutet: Das Motorrad darf pro Kilo Leergewicht nicht mehr als 0,2 kW haben. Ein sehr leichtes Motorrad mit 35 kW kann also trotzdem zu stark für A2 sein. In der Praxis steht in den Fahrzeugpapieren, ob eine Maschine A2-tauglich ist.

Drosselung: Die Brücke zwischen A2 und A

Viele A2-Fahrer kaufen ein Motorrad, das offen mehr als 35 kW hat, und lassen es drosseln. Das ist erlaubt, solange die Originalleistung höchstens 70 kW beträgt. Die Drosselung muss fachgerecht eingebaut und in den Papieren eingetragen sein.

Der Vorteil: Nach dem Aufstieg auf den Klasse A Führerschein lässt sich die Drosselung wieder ausbauen. Sie behalten das Motorrad, das Sie kennen, und haben plötzlich die volle Leistung. Viele empfinden das als die angenehmste Art, in die offene Klasse zu wechseln.

Wichtig: Wer mit A2 ein ungedrosseltes Motorrad fährt, fährt ohne passende Fahrerlaubnis. Das ist eine Straftat, und die Versicherung kann nach einem Unfall Regress nehmen. Das gilt auch, wenn die Drosselung defekt ist oder „nur mal kurz“ ausgebaut wurde.

Zwei Wege zum Klasse A Führerschein

Direkteinstieg ab 24: Sie machen den Klasse A Führerschein direkt, mit Theorie- und Praxisprüfung auf einem Motorrad der Klasse A. Das Prüfungsmotorrad muss bestimmte Mindestanforderungen erfüllen, unter anderem mindestens 595 cm³ und 50 kW. Die Fahrschule stellt es.

Aufstieg über A2: Wer A2 seit mindestens zwei Jahren hat, kann ab 20 aufsteigen. Eine Theorieprüfung entfällt, es gibt keine Pflichtzahl an Fahrstunden, nur eine praktische Prüfung nach etwas Ausbildung.

Welcher Weg besser ist, hängt vom Alter und der Erfahrung ab. Wer 18 ist, geht über A2. Wer 30 ist und noch nie Motorrad gefahren ist, kann beides wählen. Manche späten Einsteiger fangen bewusst mit A2 an, um sich erst mal an ein leichteres Motorrad zu gewöhnen. Andere wollen gleich die volle Klasse. Beides ist legitim.

Welches Motorrad passt zum frischen Klasse A Führerschein?

Die Frage hören wir oft, obwohl sie streng genommen nicht zu unserem Job gehört. Unsere ehrliche Meinung aus vielen Gesprächen: Das erste Motorrad nach dem Klasse A Führerschein muss nicht das stärkste sein. Viele kaufen sich direkt eine 150-PS-Maschine und merken nach ein paar Wochen, dass sie sich darauf nicht wohlfühlen. Zu schwer beim Rangieren, zu nervös am Gasgriff, zu teuer in der Versicherung.

Gute Einstiegsmotorräder für die offene Klasse haben 50 bis 80 kW, ein handliches Gewicht und eine Sitzhöhe, bei der Sie sicher mit beiden Füßen auf den Boden kommen. Mittelklasse-Nakeds, Reiseenduros der mittleren Klasse und Sporttourer sind beliebte Kandidaten. Nach einer Saison wissen Sie viel besser, was Sie wollen.

Ein Tipp noch: Machen Sie Probefahrten auf verschiedenen Motorradtypen. Viele Händler bieten das an. Mit dem frischen Klasse A Führerschein dürfen Sie alles probieren.

Klasse A Führerschein oder B196?

Seit 2020 dürfen Autofahrer ab 25 Jahren mit mindestens fünf Jahren Klasse B nach einer Schulung ohne Prüfung 125er fahren. Die Schlüsselzahl heißt B196 und gilt nur in Deutschland. Das ist eine gute Lösung für Pendler mit Roller.

Aber B196 ist kein Ersatz für den Klasse A Führerschein. 11 kW reichen nicht für Touren mit Sozius, schon gar nicht für die Autobahn. Und im Ausland dürfen Sie mit B196 gar nicht fahren. Wer ernsthaft Motorrad fahren will, sollte gleich die richtige Klasse machen. Mehr zu B196 auf unserer Seite zur Klasse B.

Klasse A Führerschein: Reiseenduro ohne Leistungsgrenze
Große Reiseenduro: typisches Motorrad für den Klasse A Führerschein. (Foto: Lothar Spurzem, CC BY-SA 3.0 de, Wikimedia Commons)

Was kostet der Klasse A Führerschein?

Die Kosten hängen vor allem von Ihrer Ausgangslage ab. Richtwerte für 2026: Ohne Führerschein kostet der Direkteinstieg 2.500 bis 4.000 Euro. Mit Klasse B 1.600 bis 2.800 Euro, weil ein Teil der Theorie entfällt. Der Aufstieg von A2 kostet meist 500 bis 900 Euro. Dazu kommt Schutzkleidung für 800 bis 1.500 Euro, die Sie schon für die Fahrstunden brauchen. Gute Informationen zu Schutzkleidung und Sicherheit gibt das Institut für Zweiradsicherheit.

Den größten Einfluss auf die Kosten haben die Übungsstunden. Wer regelmäßig fährt und die Grundfahraufgaben schnell drauf hat, spart. Wer alle zwei Wochen eine Stunde nimmt, zahlt drauf.

Versicherung mit dem Klasse A Führerschein

Ein Punkt, der viele überrascht: Die Versicherung für starke Motorräder kann für Einsteiger teuer sein. Versicherer schauen auf Leistung, Alter, Fahrerfahrung und Wohnort. Ein paar Tipps, die helfen:

  • Angebote mehrerer Versicherer vergleichen
  • Saisonkennzeichen nutzen, zum Beispiel März bis Oktober
  • Schadenfreiheitsrabatt aus der Familie übernehmen, wenn möglich
  • Erstes Motorrad nicht zu stark wählen
  • Zweitwagenregelungen prüfen, wenn Sie bereits ein Auto versichert haben

Sicher fahren mit dem Klasse A Führerschein

Motorradfahren ist schön, aber gefährlicher als Autofahren. Die meisten schweren Unfälle passieren in Kurven auf Landstraßen und an Kreuzungen, wenn Autofahrer ein Motorrad übersehen. Was nachweislich hilft: gute Schutzkleidung, regelmäßige Fahrsicherheitstrainings, eine defensive Fahrweise und das Bewusstsein, dass Sie für andere oft unsichtbar sind. Infos zu Trainings gibt es unter anderem beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat.

Besonders wichtig ist der Saisonstart. Nach dem Winter sind Reaktionen eingerostet, Reifen kalt und auf den Straßen liegt Rollsplitt. Die ersten Touren ruhig angehen lassen, ist keine Schwäche, sondern Erfahrung.

Trikes und Motorräder mit Beiwagen

Ein Thema, nach dem vor allem ältere Kunden fragen. Dreirädrige Kraftfahrzeuge, also Trikes, dürfen Sie mit dem Klasse A Führerschein fahren, wenn sie mehr als 15 kW haben und Sie mindestens 21 sind. Bei Trikes bis 15 kW reicht A1. Wer seinen Autoführerschein vor dem 19. Januar 2013 gemacht hat, darf Trikes in Deutschland in vielen Fällen auch mit Klasse B fahren. Das ist aber eine Besitzstandsregel, die wir im Einzelfall prüfen.

Motorräder mit Beiwagen sind ebenfalls in den Motorradklassen enthalten. Für ein schweres Gespann mit Beiwagen brauchen Sie in der Regel den Klasse A Führerschein. Das Fahren mit Beiwagen fühlt sich allerdings völlig anders an als ein Solo-Motorrad, weil es sich nicht in die Kurve legt. Wer umsteigt, sollte ein paar Stunden mit einem erfahrenen Gespannfahrer oder in einem Training einplanen.

Mit Sozius und Gepäck

Einer der häufigsten Gründe für den Klasse A Führerschein ist das Fahren zu zweit. Mit Sozius und Gepäck merkt man schnell, dass 35 kW an Grenzen kommen, vor allem bergauf und beim Überholen. Rechtlich dürfen Sie ab dem ersten Tag jemanden mitnehmen. Praktisch empfehlen wir, die ersten paar hundert Kilometer allein zu fahren.

Mit Beifahrer verändert sich das Fahrverhalten deutlich: längerer Bremsweg, anderes Einlenken, mehr Gewicht beim Rangieren. Reifendruck und Federung an die Beladung anpassen, zulässiges Gesamtgewicht im Fahrzeugschein beachten, und mit dem Beifahrer vorher absprechen, wie er sich in Kurven verhält. Mitlehnen, nicht gegenlehnen.

Welches Motorrad für welchen Fahrertyp?

Mit dem Klasse A Führerschein steht Ihnen die ganze Motorradwelt offen. Das kann überfordern. Deshalb hier ein grober Überblick über die gängigen Typen und für wen sie passen. Keine Kaufberatung, aber eine Orientierung, die viele unserer Kunden hilfreich fanden.

Naked Bikes: Ohne große Verkleidung, aufrechte Sitzposition, handlich. Ideal für Landstraße und Stadt. Viele Einsteiger fangen damit an, weil sie übersichtlich und leicht zu beherrschen sind. Auf der Autobahn wird es bei hohem Tempo windig.

Reiseenduros: Hohe Sitzposition, lange Federwege, viel Platz für Gepäck und Sozius. Die Motorräder für lange Touren, auch auf schlechten Straßen. Nachteil: oft schwer und hoch. Wer klein ist, sollte vorher probesitzen.

Sporttourer: Mit Verkleidung und Windschutz, sportlich, aber komfortabel genug für lange Strecken. Ein guter Kompromiss für alle, die Autobahn und Landstraße fahren.

Supersportler: Viel Leistung, sportliche Sitzposition, gemacht für die Rennstrecke. Für Einsteiger nach dem Klasse A Führerschein meist nicht die beste Wahl, weil sie viel Erfahrung verlangen und im Alltag unbequem sind.

Cruiser und Chopper: Tief, entspannt, viel Drehmoment. Gemütliches Fahren, oft schwer. Beim Rangieren und in engen Kurven gewöhnungsbedürftig.

Tourer: Große, komfortable Maschinen für lange Reisen zu zweit, mit viel Gepäckraum. Schwer, aber auf der Autobahn sehr angenehm.

Ein guter Rat, den wir immer geben: Leihen Sie sich vor dem Kauf ein paar verschiedene Motorräder für einen Tag. Viele Händler und Verleiher bieten das an. Mit dem frischen Klasse A Führerschein dürfen Sie alles probieren. Erst auf der Straße merken Sie, was zu Ihnen passt.

Probezeit und Punkte

Wenn der Klasse A Führerschein Ihr erster Führerschein ist, beginnt eine Probezeit von zwei Jahren mit 0,0 Promille. Haben Sie schon einen Führerschein und die Probezeit hinter sich, beginnt keine neue. Auf dem Motorrad gilt aber ganz unabhängig von Regeln: Alkohol und Motorrad passen nicht zusammen. Schon kleine Mengen beeinträchtigen Gleichgewicht und Reaktion so stark, dass es gefährlich wird.

Die Prüfung für den Klasse A Führerschein im Detail

Egal ob Direkteinstieg oder Aufstieg: Am Ende steht eine praktische Prüfung auf einem Motorrad der Klasse A. Sie besteht aus drei Teilen. Zuerst die Abfahrtkontrolle, bei der Sie Reifen, Beleuchtung, Bremsen, Kette und Flüssigkeiten prüfen und dem Prüfer erklären. Dazu das Schieben des Motorrads mit Wenden, ohne Motorkraft. Dann die Grundfahraufgaben auf einem abgesperrten Platz: langsamer und schneller Slalom, Kreisfahrt, Stop-and-go, Gefahrbremsung und Ausweichen. Zum Schluss rund 40 Minuten Fahrt im Verkehr, mit Prüfer und Fahrlehrer im Auto dahinter und Anweisungen über Funk.

Die meisten, die durchfallen, scheitern an den Grundfahraufgaben. Vor allem am langsamen Slalom und an der Gefahrbremsung. Wer den Blick weit nach vorn richtet, die Kupplung am Schleifpunkt hält und die Hinterradbremse leicht dosiert, hat beim Langsamfahren gute Karten. Bei der Gefahrbremsung hilft nur Übung. Mit ABS ist sie viel einfacher als früher, aber es braucht Mut, beide Bremsen kräftig zu ziehen. Wer eine Aufgabe nicht schafft, darf sie einmal wiederholen. Mehr zum Ablauf gibt es bei TÜV NORD und DEKRA.

Im Verkehr achten die Prüfer auf Blickführung, Schulterblick beim Spurwechsel, die richtige Linie in Kurven, Abstand und vorausschauendes Fahren. Viele Autofahrer, die den Klasse A Führerschein machen, bringen aus dem Auto schlechte Gewohnheiten mit, zum Beispiel zu dichtes Auffahren. Auf dem Motorrad fällt das sofort auf.

Die häufigsten Irrtümer rund um die Motorradklassen

„Mit A2 darf ich jedes gedrosselte Motorrad fahren.“ Nein. Die Originalleistung darf höchstens 70 kW betragen.

„Mit B196 darf ich im Urlaub in Italien Roller fahren.“ Nein. B196 gilt nur in Deutschland.

„Nach zwei Jahren A2 habe ich automatisch A.“ Nein. Sie brauchen eine praktische Prüfung für den Aufstieg.

„Den Klasse A Führerschein muss ich irgendwann verlängern.“ Nein. Die Fahrerlaubnis ist unbefristet, nur die Karte wird alle 15 Jahre umgetauscht.

Motorrad kaufen nach dem Klasse A Führerschein: Neu oder gebraucht?

Viele kaufen ihr erstes großes Motorrad gebraucht. Das ist vernünftig, denn Anfänger lassen ihr Motorrad häufiger mal umfallen, beim Rangieren oder an der Ampel. Kratzer an einer Gebrauchtmaschine tun weniger weh. Achten Sie beim Gebrauchtkauf auf ein paar Dinge: Wartungsheft, Zustand von Kette und Bremsen, Alter der Reifen. Reifen, die älter als fünf oder sechs Jahre sind, sollten Sie tauschen, auch wenn noch Profil drauf ist. Der Gummi wird hart und verliert Grip.

Machen Sie immer eine Probefahrt, mit gültigem Klasse A Führerschein und vollständiger Schutzkleidung. Und lassen Sie das Motorrad im Zweifel in einer Werkstatt durchchecken, bevor Sie zur ersten großen Tour aufbrechen. Das kostet wenig und kann viel Ärger ersparen.

Wer ein neues Motorrad kauft, sollte die Einfahrvorschriften beachten und die erste Inspektion nicht vergessen. Viele Händler bieten Fahrtrainings für Neukunden an. Das lohnt sich, gerade im ersten Jahr nach dem Führerschein.

Klasse A Führerschein im Ausland nutzen

Viele machen den Klasse A Führerschein, weil sie Motorradreisen planen: Alpen, Skandinavien, Mittelmeer. Innerhalb der EU und des EWR gilt Ihr Führerschein ohne Einschränkung. Unterschiedlich sind aber die Verkehrsregeln. In manchen Ländern gelten andere Tempolimits für Motorräder, eine Warnwestenpflicht für Motorradfahrer oder Vorschriften zu Handschuhen und Helmen. In einigen Ländern ist das Durchschlängeln im Stau erlaubt, in Deutschland nicht. Informieren Sie sich vor der Reise über die Regeln in den Ländern, durch die Sie fahren. Außerhalb Europas brauchen Sie oft zusätzlich einen Internationalen Führerschein, den die Führerscheinstelle gegen eine kleine Gebühr ausstellt.

Ein weiterer Tipp für Reisen: Planen Sie die erste große Tour nach dem Klasse A Führerschein nicht zu ambitioniert. Lieber weniger Kilometer pro Tag, mehr Pausen und genug Zeit für Pass-Straßen, als müde und gehetzt unterwegs zu sein.

Wartung und Pflege: Was nach dem Kauf wichtig ist

Mit dem Klasse A Führerschein kommt meist auch das eigene Motorrad. Und mit dem Motorrad die Verantwortung für seinen Zustand. Prüfen Sie regelmäßig Reifendruck, Profil, Kettenspannung und Bremsen. Kette schmieren nach Regenfahrten und etwa alle 500 bis 1.000 Kilometer. Vor der Saison einmal gründlich durchchecken lassen. Viele Unfälle haben technische Ursachen, die sich mit ein paar Minuten Kontrolle vermeiden lassen. Wer sein Motorrad kennt, fährt entspannter.

Ein Fall aus unserer Beratung

Ein Paar aus Hessen, beide Ende 30. Er hatte A2 seit drei Jahren und fuhr eine gedrosselte Mittelklasse-Maschine mit ursprünglich 52 kW. Sie wollte künftig als Sozia mit in die Dolomiten. Mit 35 kW und zwei Personen plus Gepäck war ihm das zu knapp.

Wir haben geprüft: Die zwei Jahre A2 waren längst um, also Aufstieg auf den Klasse A Führerschein ohne Theorie. Fahrschule mit freien Terminen gefunden, Antrag vorbereitet. Drei Fahrstunden auf der Prüfungsmaschine, vor allem für die Grundfahraufgaben. Prüfung nach vier Wochen bestanden. Danach Entdrosselung in der Werkstatt, Eintrag in die Papiere. Im Juli ging es zu zweit über das Sellajoch. Kosten für den Aufstieg knapp 750 Euro.

So hilft FahrKlar beim Klasse A Führerschein

FahrKlar ist ein Beratungs- und Begleitservice. Die Fahrerlaubnis erteilt die Behörde, die Prüfung legen Sie selbst ab. Wir sorgen dafür, dass der Weg dahin schnell geht:

  • Kostenlose Erstberatung: Direkteinstieg oder Stufenmodell, welches Motorrad passt zu welcher Klasse
  • Fristen-Check: Alter, Zwei-Jahres-Frist für den Aufstieg
  • Antrag: vollständig und rechtzeitig vor der Saison
  • Fahrschul-Suche: passende Motorräder, freie Termine, Übungsplatz
  • Prüfungsvorbereitung: Tipps für Grundfahraufgaben und Prüfungstag

Was andere über uns sagen, lesen Sie bei den Erfahrungen. Mehr zu uns auf der Seite Über uns. Tiefer ins Thema steigen Sie mit unseren Ratgebern zum Führerschein Klasse A und Führerschein A: Direkteinstieg oder A2 ein.

Häufige Fragen zum Klasse A Führerschein

Ab wann darf ich den Klasse A Führerschein machen?

Direkt ab 24, oder ab 20, wenn Sie seit zwei Jahren A2 haben.

Darf ich mit dem Klasse A Führerschein auch Roller fahren?

Ja, alle kleineren Klassen sind enthalten: AM, A1 und A2.

Gilt der Klasse A Führerschein ein Leben lang?

Ja. Die Fahrerlaubnis ist unbefristet, nur die Karte wird alle 15 Jahre umgetauscht.

Kann ich mein gedrosseltes A2-Motorrad nach dem Aufstieg entdrosseln?

Ja, wenn die Drosselung fachgerecht ausgebaut und die Änderung in die Papiere eingetragen wird.

Gilt der Klasse A Führerschein im Ausland?

In der ganzen EU und im EWR. Außerhalb Europas oft zusammen mit dem Internationalen Führerschein.

Fazit

Der Klasse A Führerschein ist die Freiheit, jedes Motorrad fahren zu dürfen. Der Weg dahin hängt vom Alter ab, der Rest ist Organisation und Übung. Wer das erste Motorrad danach mit Verstand wählt und in Sicherheitstrainings investiert, hat viele Jahre Freude daran.

Schreiben Sie uns Ihr Alter, Ihre vorhandenen Klassen und was Sie fahren wollen. Wir melden uns meist innerhalb eines Werktags. Jetzt kostenlose Beratung zum Klasse A Führerschein anfragen.

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