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FahrKlar

Sie sind nach Deutschland gezogen, haben einen Führerschein aus Ihrem Heimatland und fragen sich, ob Sie jetzt den deutschen Führerschein machen müssen? Die kurze Antwort: sehr wahrscheinlich ja, und zwar schneller, als Ihnen lieb ist. Die lange Antwort hängt davon ab, woher Ihr Führerschein kommt, wie lange Sie schon hier wohnen und welche Klassen Sie brauchen.

Wir sind FahrKlar, ein Beratungs- und Begleitservice. Ein großer Teil unserer Kunden sind Menschen, die neu in Deutschland sind: Pflegekräfte, IT-Fachleute, Ärztinnen, Studierende, Familien. Wir helfen ihnen, den deutschen Führerschein machen zu können, ohne sich im Behördendschungel zu verlieren. Dieser Artikel erklärt, wie das funktioniert, was es kostet und wie Sie Zeit sparen. Einen allgemeinen Überblick über das System gibt unser Artikel zum Führerschein in Deutschland.

Die wichtigste Regel: sechs Monate

Wenn Sie Ihren Wohnsitz in Deutschland anmelden, beginnt eine Uhr zu laufen. Mit einem Führerschein aus einem Nicht-EU-Land dürfen Sie ab diesem Tag noch sechs Monate fahren. Danach nicht mehr. Wer dann weiterfährt, fährt ohne Fahrerlaubnis, und das ist in Deutschland eine Straftat nach § 21 StVG.

Viele erfahren davon zu spät. Im ersten halben Jahr hat man Wohnung, Job, Bankkonto, Krankenversicherung, Schule für die Kinder und hundert andere Dinge im Kopf. Der Führerschein rutscht nach hinten. Unser dringender Rat: Kümmern Sie sich in den ersten acht Wochen darum, den deutschen Führerschein machen zu lassen oder umzuschreiben. Übersetzungen, Echtheitsprüfungen und Prüfungstermine brauchen Zeit.

Für Führerscheine aus EU- und EWR-Staaten gilt diese Frist nicht. Die bleiben gültig, ein Umtausch ist freiwillig.

Welcher Fall trifft auf Sie zu?

Ob Sie den deutschen Führerschein machen müssen, mit oder ohne Prüfung, hängt von Ihrem Herkunftsland ab. Die Regeln stehen in Anlage 11 der Fahrerlaubnis-Verordnung. Grob gibt es drei Gruppen:

HerkunftWas giltPrüfung nötig?
EU / EWRFührerschein gilt weiternein, Umtausch freiwillig
Drittstaat mit Privileg (Anlage 11)Umschreibung nach Frist nötigkeine oder nur Theorie, je nach Land und Klasse
Andere DrittstaatenUmschreibung nach Frist nötigTheorie und Praxis

Zu den privilegierten Ländern gehören zum Beispiel Japan, Südkorea, Neuseeland und einige US-Bundesstaaten sowie kanadische Provinzen. Bei den USA und Kanada kommt es tatsächlich auf den Bundesstaat oder die Provinz an, die den Führerschein ausgestellt hat. Für viele große Herkunftsländer wie Indien, die Philippinen, Nigeria, Brasilien oder die Türkei müssen Sie mit Prüfungen rechnen.

Die Liste ändert sich gelegentlich. Deshalb prüfen wir in der Erstberatung für Ihr konkretes Land und Ihre Klasse, was gilt.

Den deutschen Führerschein machen: Fahrschulauto
Wer den deutschen Führerschein machen muss, kommt um die Fahrschule meist nicht herum. (Foto: Sergej Majboroda via Poly Haven, CC0, Wikimedia Commons)

Den deutschen Führerschein machen mit Prüfung: So läuft es

Wenn Ihr Land nicht auf der Privilegienliste steht, müssen Sie Theorie und Praxis prüfen lassen. Die gute Nachricht: Weil Sie schon fahren können, gibt es keine Pflicht zu Theorieunterricht und keine Mindestanzahl an Fahrstunden. Die Prüfungen selbst sind aber dieselben wie für deutsche Fahranfänger.

  1. Beratung: Welche Klassen werden anerkannt, welche Prüfungen brauchen Sie?
  2. Übersetzung: Ihr Führerschein muss von einem vereidigten Übersetzer oder einer anerkannten Stelle übersetzt werden.
  3. Sehtest und Passfoto.
  4. Antrag bei der Führerscheinstelle: mit Original-Führerschein, Übersetzung, Meldebescheinigung, Sehtest und Foto.
  5. Fahrschule anmelden: Die Prüfungen laufen auch bei der Umschreibung über eine Fahrschule.
  6. Theorieprüfung: in Deutsch oder einer von zwölf Fremdsprachen, zum Beispiel Englisch, Türkisch, Arabisch oder Russisch.
  7. Einige Fahrstunden: keine Pflicht, aber fast immer sinnvoll, um deutsche Regeln kennenzulernen.
  8. Praktische Prüfung bei TÜV oder DEKRA.
  9. Ausländischen Führerschein abgeben und deutschen erhalten.

Realistisch dauert das zwei bis vier Monate. Am längsten dauern meistens die Behörde und die Echtheitsprüfung Ihres Führerscheins, die manchmal über die Botschaft läuft.

Warum Fahrstunden trotzdem sinnvoll sind

Viele unserer Kunden sagen: „Ich fahre seit 15 Jahren, warum soll ich Fahrstunden nehmen?“ Verständlich. Aber die praktische Prüfung in Deutschland prüft Dinge, die in vielen Ländern anders laufen:

  • Rechts vor links: In Wohngebieten ohne Schilder hat der von rechts Kommende Vorfahrt. Wer das nicht gewohnt ist, fällt schnell durch.
  • Schulterblick: Vor jedem Abbiegen und Spurwechsel. Deutsche Prüfer achten sehr genau darauf.
  • Radfahrer: Beim Rechtsabbiegen haben Radfahrer auf dem Radweg Vorrang. Das ist einer der häufigsten Prüfungsfehler.
  • Tempo 30 und Spielstraßen: Schrittgeschwindigkeit heißt wirklich Schrittgeschwindigkeit.
  • Autobahn: Rechtsfahrgebot, Rechtsüberholen verboten, Einfädeln mit Tempo.

Mit fünf bis zehn Fahrstunden sind die meisten gut vorbereitet. Das kostet weniger als eine wiederholte Prüfung.

Was kostet es, den deutschen Führerschein zu machen?

PostenOhne PrüfungMit Theorie + Praxis
Übersetzung40 bis 100 €40 bis 100 €
Sehtest, Foto20 bis 40 €20 bis 40 €
Behördeca. 40 bis 60 €ca. 40 bis 60 €
Fahrschule (Grundbetrag, Vorstellung)entfällt300 bis 600 €
Fahrstunden (5 bis 10)entfällt300 bis 900 €
Prüfgebührenentfälltca. 155 €
Gesamtca. 100 bis 200 €ca. 850 bis 1.850 €

Deutlich günstiger als ein Führerschein von null, der schnell 3.000 Euro oder mehr kostet. Eine allgemeine Kostenübersicht gibt der ADAC.

Den deutschen Führerschein machen: EU-Kartenführerschein
Am Ende steht der EU-Kartenführerschein, gültig in ganz Europa. (Foto: gemeinfrei, Wikimedia Commons)

Die Unterlagen: Hier scheitern die meisten Anträge

Wer den deutschen Führerschein machen will, braucht für die Umschreibung in der Regel:

  • Original des ausländischen Führerscheins
  • Übersetzung durch einen vereidigten Übersetzer oder eine anerkannte Stelle
  • Reisepass oder Aufenthaltstitel
  • Meldebescheinigung mit Datum der Wohnsitzanmeldung
  • Sehtestbescheinigung, nicht älter als zwei Jahre
  • Biometrisches Passfoto
  • Teilweise eine Bescheinigung über die Echtheit oder Karteikartenabschrift aus dem Herkunftsland

Typische Fehler: Übersetzung nicht anerkannt, Führerschein abgelaufen, Datum der Wohnsitzanmeldung falsch, Foto nicht biometrisch. Jeder dieser Fehler kostet Wochen. Genau deshalb prüfen wir alle Unterlagen, bevor sie zur Behörde gehen.

Was, wenn Sie noch gar keinen Führerschein haben?

Nicht alle Zugezogenen haben einen Führerschein. Wer ohne kommt, muss den deutschen Führerschein machen wie jeder deutsche Fahranfänger: Fahrschule, Theorieunterricht, Pflichtfahrten, zwei Prüfungen. Das dauert drei bis sechs Monate und kostet 2.500 bis 4.500 Euro.

Einige Erleichterungen gibt es trotzdem. Die Theorieprüfung für Klasse B können Sie in zwölf Fremdsprachen ablegen. In Großstädten gibt es Fahrschulen mit Unterricht auf Englisch, Arabisch oder Türkisch. Und manche Arbeitgeber, vor allem in der Pflege und Logistik, beteiligen sich an den Kosten. Den kompletten Ablauf haben wir in unserem Ratgeber deutscher Führerschein machen in 9 Schritten beschrieben.

Den deutschen Führerschein machen für Lkw und Bus

Ein Sonderfall, der viele betrifft: Berufskraftfahrer aus dem Ausland. Wer in seinem Heimatland Lkw oder Bus gefahren ist, möchte hier oft im gleichen Beruf arbeiten. Das Problem: Die Lkw- und Busklassen aus Drittstaaten werden in der Regel nicht einfach umgeschrieben. Sie müssen diese Klassen hier neu erwerben, mit Theorie- und Praxisprüfung, Gesundheitsnachweisen und der Berufskraftfahrer-Qualifikation.

Das klingt nach viel. In der Praxis sind erfahrene Fahrer aber deutlich schneller als Anfänger. Und weil in Deutschland massiv Fahrer fehlen, bezahlen Arbeitgeber oder die Agentur für Arbeit häufig die Ausbildung. Details finden Sie in unseren Artikeln zum Führerschein Klasse C und zum Busführerschein Klasse D.

Häufige Fehler von Zugezogenen

  1. Frist ignoriert. Viele glauben, der Internationale Führerschein verlängert die sechs Monate. Das tut er nicht.
  2. Zu spät angefangen. Wer im fünften Monat den Antrag stellt, schafft die Prüfungen selten rechtzeitig.
  3. Falsche Übersetzung. Eine Übersetzung vom Bekannten oder aus dem Internet reicht nicht.
  4. Ohne Fahrstunden zur Prüfung. Wer glaubt, 15 Jahre Fahrpraxis reichen, fällt oft wegen rechts vor links oder Schulterblick durch.
  5. Nicht gewusst, dass Klassen verloren gehen. Bei der Umschreibung werden manchmal nicht alle Klassen übernommen, zum Beispiel Motorrad oder Lkw.
  6. Studierende und Wohnsitz. Wer zum Studieren hier ist, hat Sonderregeln. Das sollte man vorher klären.

Ein Fall aus unserer Beratung

Ein Krankenpfleger aus Manila, seit drei Monaten in Hamburg. Philippinischer Führerschein seit zehn Jahren. Er brauchte das Auto für die Nachtschichten, weil in der Nacht kaum Busse fahren. Als er zu uns kam, blieben noch drei Monate bis zum Ende der Frist.

Wir haben sofort die Übersetzung beauftragt, den Antrag vorbereitet und eine Fahrschule in der Nähe seines Krankenhauses gefunden, die flexibel Termine auch vormittags nach Nachtdiensten anbietet. Theorieprüfung auf Englisch nach drei Wochen Lernen, sieben Fahrstunden, Praxisprüfung im ersten Anlauf. Er hat den deutschen Führerschein zwei Wochen vor Fristende bekommen. Ohne Plan wäre das nicht gegangen.

Zeitplan: So schaffen Sie es innerhalb der Frist

Wer den deutschen Führerschein machen muss und Prüfungen braucht, sollte ungefähr so planen. Die Wochen zählen ab dem Tag der Wohnsitzanmeldung:

ZeitraumWas Sie tun sollten
Woche 1 bis 4Beratung, Übersetzung beauftragen, Sehtest, Passfoto
Woche 4 bis 6Antrag bei der Führerscheinstelle, Fahrschule auswählen
Woche 6 bis 10Theorie lernen, Theorieprüfung ablegen
Woche 10 bis 14Fahrstunden für deutsche Regeln
Woche 14 bis 18Praktische Prüfung, Führerschein abholen
Woche 26Ende der Frist, spätestens jetzt muss alles fertig sein

Das klingt nach viel Puffer. In der Praxis wird der aber gebraucht: Behörden, die acht Wochen für den Antrag brauchen, Prüfungstermine, die erst in einem Monat frei sind, eine durchgefallene Prüfung. Wer im vierten Monat anfängt, wird es sehr wahrscheinlich nicht schaffen, den deutschen Führerschein rechtzeitig zu machen.

Die Theorieprüfung in Ihrer Sprache

Für viele Zugezogene ist die Sprache die größte Sorge. Die gute Nachricht: Die Theorieprüfung für Klasse B gibt es neben Deutsch in zwölf Fremdsprachen. Dazu gehören Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Kroatisch, Türkisch, Arabisch und Spanisch. Auch die Lern-Apps gibt es in diesen Sprachen.

Ein Tipp: Auch wenn Sie die Prüfung in Ihrer Muttersprache machen, lohnt es sich, die wichtigsten deutschen Verkehrsbegriffe zu lernen. Vorfahrt, Einbahnstraße, Umleitung, Baustelle. Die praktische Prüfung läuft auf Deutsch, und die Schilder sind natürlich auch auf Deutsch. Für die meisten, die den deutschen Führerschein machen, reicht aber ein Grundwortschatz, den man in der Fahrschule nebenbei lernt.

Besonderheit: Studierende und befristete Aufenthalte

Wer zum Studieren nach Deutschland kommt, hat eine Sonderregel. Studierende gelten in bestimmten Fällen nicht als Personen mit ordentlichem Wohnsitz in Deutschland, wenn sie ihren Lebensmittelpunkt weiter im Heimatland haben. Dann kann der ausländische Führerschein unter Umständen länger gelten. Das ist aber Einzelfall und hängt davon ab, wie lange Sie bleiben und wie Ihre Verhältnisse sind.

Ähnlich bei Menschen, die nur für ein Projekt ein paar Monate hier sind. Wer nachweisen kann, dass er nicht länger als zwölf Monate bleibt, kann eine Verlängerung beantragen. Wer dauerhaft bleibt, muss den deutschen Führerschein machen oder umschreiben lassen. Wir klären das mit Ihnen, bevor Sie Geld ausgeben.

Den deutschen Führerschein machen: Klassen richtig zuordnen

Ein Punkt, der oft untergeht: Bei der Umschreibung werden die ausländischen Klassen deutschen Klassen zugeordnet. Das passt nicht immer eins zu eins. Wer in seinem Land einen Führerschein für „leichte Fahrzeuge“ hat, bekommt hier vielleicht nur Klasse B. Wer dort Motorrad fahren durfte, bekommt hier nicht automatisch Klasse A. Und Lkw- und Busklassen aus Drittstaaten werden meist gar nicht ohne Prüfung übernommen.

Prüfen Sie deshalb vorher genau, welche Klassen Sie in Deutschland brauchen. Wenn Sie beruflich Lkw fahren wollen, ist eine Umschreibung nur für Klasse B vielleicht nicht das Ziel. Wir sehen uns Ihren Führerschein an und sagen Ihnen, was realistisch übernommen wird.

Arbeitgeber, die helfen

Viele Arbeitgeber, die gezielt Fachkräfte aus dem Ausland anwerben, wissen um das Problem. Kliniken, Pflegeheime, Logistikfirmen und Verkehrsbetriebe unterstützen oft Mitarbeiter, die den deutschen Führerschein machen müssen. Manche zahlen die Fahrschule, andere geben Freistellung für Prüfungen. Fragen Sie in Ihrem Betrieb nach. Wenn Ihr Arbeitgeber den Prozess für mehrere Mitarbeiter organisieren will, begleiten wir das auch gern als Paket.

Fünf Gründe, warum Sie den deutschen Führerschein machen sollten, auch wenn Sie nicht müssen

Manche Zugezogene haben einen EU-Führerschein oder bleiben nur kurz. Trotzdem kann es sinnvoll sein, den deutschen Führerschein machen zu lassen oder umzutauschen:

  1. Arbeitgeber und Vermieter kennen das Dokument. Mit einem deutschen Führerschein gibt es bei Firmenwagen, Mietwagen und Carsharing weniger Rückfragen.
  2. Verlust im Ausland ist einfacher zu regeln. Ein verlorener Führerschein lässt sich hier schneller ersetzen, wenn er von einer deutschen Behörde ausgestellt wurde.
  3. Ablaufende Dokumente. Wenn Ihr ausländisches Dokument bald abläuft, müssen Sie es ohnehin erneuern, und das geht als Einwohner oft nur hier.
  4. Klassenerweiterung. Wer später Motorrad, Anhänger oder Lkw dazunehmen will, macht das auf Basis des deutschen Führerscheins.
  5. Versicherung. Manche Versicherer bewerten Fahrer mit deutschem Führerschein anders. Das lohnt sich zu vergleichen.

Den deutschen Führerschein machen mit Familie

Wenn eine ganze Familie umzieht, haben oft beide Partner einen ausländischen Führerschein. Dann lohnt es sich, den Prozess gemeinsam zu planen. Beide Anträge gleichzeitig stellen, dieselbe Fahrschule nutzen, Fahrstunden abwechselnd legen, während der andere die Kinder betreut. Wir haben viele Paare begleitet, die den deutschen Führerschein machen mussten, und meistens klappt es zu zweit sogar besser, weil man sich gegenseitig abfragen und motivieren kann.

Jugendliche, die mit der Familie nach Deutschland kommen, können hier ganz normal ab 17 mit Begleitetem Fahren starten. Die Begleitperson muss dann allerdings einen Führerschein haben, der in Deutschland gültig ist. Das ist ein Grund mehr, dass die Eltern zügig den deutschen Führerschein machen.

Die Echtheitsprüfung: Warum es manchmal dauert

Bei Führerscheinen aus manchen Ländern prüft die Behörde die Echtheit genauer. Sie fragt dann über die Botschaft oder direkt bei der ausstellenden Behörde nach, ob der Führerschein wirklich so ausgestellt wurde. Das kann Wochen dauern, in Einzelfällen Monate. Sie können das beschleunigen, indem Sie selbst eine Bescheinigung Ihrer Heimatbehörde mitbringen, zum Beispiel eine Karteikartenabschrift. Fragen Sie am besten schon vor dem Umzug danach, dann haben Sie sie parat, wenn Sie hier den deutschen Führerschein machen wollen.

Wichtig: Während die Behörde prüft, läuft Ihre Sechs-Monats-Frist weiter. Deshalb ist ein früher Antrag so entscheidend.

Den deutschen Führerschein machen: Kosten für die ganze Familie planen

Wenn eine ganze Familie umzieht, summieren sich die Kosten. Zwei Erwachsene, die den deutschen Führerschein machen müssen, mit Prüfung, zahlen schnell zusammen 2.000 bis 3.500 Euro. Dazu kommen vielleicht Jugendliche, die hier ihren ersten Führerschein machen wollen. Es lohnt sich, das früh zu planen und nach Unterstützung zu fragen. Manche Arbeitgeber zahlen den Führerschein für angeworbene Fachkräfte. Und in bestimmten Fällen fördern Jobcenter oder Agentur für Arbeit, wenn der Führerschein für eine konkrete Arbeitsstelle nötig ist.

Ein Tipp aus der Praxis: Wer bei der Umschreibung zwischen zwei Fahrschulen schwankt, sollte nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch darauf, ob der Fahrlehrer Erfahrung mit Zugezogenen hat. Er weiß, welche deutschen Eigenheiten Leute aus Ihrem Land typischerweise unterschätzen, und kann die wenigen Stunden gezielt nutzen. Das spart oft mehr Geld als ein niedrigerer Stundenpreis.

Den deutschen Führerschein machen: Die drei wichtigsten Tipps

Wenn Sie aus diesem Artikel nur drei Dinge mitnehmen: Erstens, fangen Sie in den ersten acht Wochen nach der Wohnsitzanmeldung an. Zweitens, lassen Sie Ihren Führerschein von einer anerkannten Stelle übersetzen und reichen Sie einen vollständigen Antrag ein. Drittens, nehmen Sie ein paar Fahrstunden für die deutschen Eigenheiten, auch wenn Sie seit Jahren fahren. Wer diese drei Punkte beachtet, kann den deutschen Führerschein machen, ohne in Zeitnot zu geraten, und besteht die Prüfungen meist im ersten Anlauf.

Was FahrKlar anders macht

Es gibt viele Stellen, die Ihnen einzelne Teile abnehmen. Die Fahrschule kümmert sich um die Ausbildung, der Übersetzer um die Übersetzung, die Behörde um den Antrag. Aber niemand hat den ganzen Weg im Blick. Genau das ist unser Job: Wir sorgen dafür, dass Sie den deutschen Führerschein machen können, ohne dass einzelne Schritte aneinander vorbeilaufen. Kein Leerlauf, keine verpassten Fristen, keine zurückgeschickten Anträge.

Mit FahrKlar den deutschen Führerschein machen

FahrKlar stellt keine Führerscheine aus. Das macht nur die Führerscheinstelle. Und die Prüfungen legen Sie selbst ab. Was wir übernehmen, ist alles, was Zeit kostet:

LeistungIhr Vorteil
Kostenlose ErstberatungWir prüfen Ihr Land, Ihre Klassen und Ihre Frist
ÜbersetzungWir sagen Ihnen, welche Übersetzung anerkannt wird und wo Sie sie schnell bekommen
AntragVollständig vorbereitet, damit die Behörde nichts zurückschickt
Fahrschul-SucheFahrschule mit Unterricht in Ihrer Sprache und freien Terminen
PrüfungsvorbereitungTipps zu deutschen Besonderheiten, typische Fehler, auf Englisch
Fristen-ÜberwachungWir behalten die sechs Monate für Sie im Blick

Beratung bekommen Sie bei uns auf Deutsch und Englisch. Was andere Kunden sagen, lesen Sie bei den Erfahrungen. Wie wir arbeiten, steht auf der Seite Über uns. Alles zum Autoführerschein finden Sie auf unserer Seite zur Klasse B.

Häufige Fragen

Wie schnell kann ich den deutschen Führerschein machen?

Bei einer Umschreibung ohne Prüfung oft in zwei bis sechs Wochen. Mit Prüfungen meist zwei bis vier Monate. Von null drei bis sechs Monate.

Verlängert der Internationale Führerschein die Frist?

Nein. Der Internationale Führerschein ist nur eine Übersetzung Ihres nationalen Führerscheins. Die sechs Monate gelten trotzdem.

Kann ich die Frist verlängern?

In Ausnahmefällen, wenn Sie nachweisen, dass Sie nicht länger als zwölf Monate in Deutschland bleiben. Für Leute, die dauerhaft hier leben, gilt das nicht.

Bekomme ich meinen alten Führerschein zurück?

In der Regel wird er einbehalten und an Ihr Heimatland zurückgeschickt oder aufbewahrt. Wer ihn für Reisen in die Heimat braucht, sollte das vorher mit der Behörde klären.

Muss ich den deutschen Führerschein machen, wenn ich einen EU-Führerschein habe?

Nein. EU- und EWR-Führerscheine gelten in Deutschland weiter. Ein Umtausch lohnt sich nur, wenn Ihr Dokument bald abläuft oder Sie aus anderen Gründen ein deutsches Dokument wollen.

Fazit

Den deutschen Führerschein machen ist für Zugezogene kein Hexenwerk, aber ein Wettlauf gegen die Uhr. Die sechs Monate sind knapp, wenn man spät anfängt. Mit einem klaren Plan, sauberen Unterlagen und ein paar Fahrstunden für die deutschen Eigenheiten schaffen es die meisten im ersten Anlauf.

Schreiben Sie uns, woher Ihr Führerschein kommt, seit wann Sie hier wohnen und welche Klassen Sie brauchen. Wir melden uns meist innerhalb eines Werktags, auf Deutsch oder Englisch. Jetzt kostenlose Beratung anfragen.

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