Der Führerschein Klasse A ist die höchste Motorradklasse in Deutschland. Wer sie hat, darf jedes Motorrad fahren, das es gibt. Klingt simpel. Trotzdem kriegen wir jede Woche Anrufe von Leuten, die sich im Dschungel aus AM, A1, A2, A, B196, Stufenaufstieg, Drosselung und Mindestalter verlaufen haben. Und die dann entweder die falsche Klasse machen oder unnötig lange warten.
Deshalb dieser Artikel. Wir erklären den Führerschein Klasse A so, wie wir ihn in der Beratung erklären: welche Regeln gelten, welche technischen Grenzen die Klassen haben, wie die Prüfung im Detail abläuft und wo die typischen Fallen liegen. Und wir zeigen, wie wir von FahrKlar Ihnen helfen, schneller aufs Motorrad zu kommen. Wer lieber einen praktischen Schnelleinstieg will, liest unseren Ratgeber Führerschein A: Wege, Kosten, Tipps.
Alle Infos zu unserer Begleitung für Motorradfahrer finden Sie auch auf der Leistungsseite Motorradführerschein Klasse A.
Die Motorradklassen im Überblick
Um den Führerschein Klasse A zu verstehen, muss man die ganze Treppe sehen. In Deutschland gibt es vier Stufen für zweirädrige Kraftfahrzeuge. Die Einteilung steht in § 6 der Fahrerlaubnis-Verordnung.
| Klasse | Technische Grenzen | Mindestalter | Typische Fahrzeuge |
|---|---|---|---|
| AM | bis 45 km/h, bis 50 cm³ bzw. 4 kW | 15 | Mofa-Roller, Moped, kleine E-Roller |
| A1 | bis 125 cm³, max. 11 kW, max. 0,1 kW/kg | 16 | 125er Roller, Leichtkrafträder |
| A2 | max. 35 kW, max. 0,2 kW/kg, nicht von mehr als 70 kW gedrosselt | 18 | Mittelklasse, gedrosselte Maschinen |
| A | keine Leistungsgrenze | 24 direkt, 20 nach 2 Jahren A2, 21 für Trikes über 15 kW | alle Motorräder |
Der Führerschein Klasse A schließt alle darunterliegenden Klassen ein. Wer A hat, darf also auch den 125er-Roller oder das Moped fahren. Die Altersstufen im Detail stehen in § 10 FeV.

Die Drosselung bei A2: Was erlaubt ist und was nicht
Weil so viele über A2 zum Führerschein Klasse A kommen, kurz ein paar Worte zur Drosselung. Das ist ein Punkt, an dem es häufig Missverständnisse gibt.
Mit A2 dürfen Sie Motorräder mit höchstens 35 kW fahren, also rund 48 PS. Außerdem darf das Verhältnis von Leistung zu Leergewicht 0,2 kW pro kg nicht überschreiten. Und wenn das Motorrad gedrosselt ist, darf die Originalleistung nicht mehr als 70 kW betragen. Eine Maschine mit 150 PS auf 48 PS zu drosseln, ist für A2 also nicht erlaubt.
Die Drosselung muss von einer Fachwerkstatt oder über ein Gutachten eingetragen sein und in den Fahrzeugpapieren stehen. Wer ungedrosselt fährt, obwohl er nur A2 hat, fährt ohne Fahrerlaubnis. Das ist eine Straftat und führt im Schadensfall zu Ärger mit der Versicherung.
Der schöne Nebeneffekt: Viele Motorräder lassen sich nach dem Aufstieg auf den Führerschein Klasse A wieder entdrosseln. Sie müssen also nicht zwingend ein neues Motorrad kaufen.
Zwei Wege zum Führerschein Klasse A
Direkteinstieg ab 24
Ab 24 können Sie direkt den Führerschein Klasse A machen. Sie werden auf einem Motorrad der Klasse A ausgebildet und geprüft. Das Prüfungsfahrzeug muss bestimmte Mindestanforderungen erfüllen: mindestens 595 cm³ Hubraum, mindestens 50 kW Leistung und ein Mindestgewicht. Die Fahrschule stellt so ein Motorrad zur Verfügung.
Aufstieg von A2
Wer A2 seit mindestens zwei Jahren hat, kann ab 20 auf den Führerschein Klasse A aufsteigen. Eine Theorieprüfung entfällt. Sie brauchen eine Ausbildung in der Fahrschule, allerdings ohne vorgeschriebene Mindeststunden, und eine praktische Prüfung auf einem Motorrad der Klasse A.
Welcher Weg der bessere ist, hängt von Alter, Erfahrung und Budget ab. Wer 18 ist, hat keine Wahl, da führt der Weg über A2. Wer 30 ist und noch nie auf einem Motorrad saß, kann beides machen. Wir besprechen das gern mit Ihnen.
Voraussetzungen für den Führerschein Klasse A
- Alter: 24 bei Direkteinstieg, 20 bei Aufstieg nach zwei Jahren A2
- Wohnsitz: ordentlicher Wohnsitz in Deutschland
- Sehtest: beim Optiker, nicht älter als zwei Jahre
- Erste Hilfe: Kurs mit 9 Unterrichtseinheiten, falls Sie noch keinen Führerschein haben
- Unterlagen: biometrisches Passfoto, Ausweis, Meldebescheinigung
- Antrag: bei der Führerscheinstelle, oft über die Fahrschule
Gesundheitliche Gutachten wie bei Lkw oder Bus brauchen Sie für den Führerschein Klasse A nicht. Er gilt außerdem unbefristet, ohne Verlängerung.
Die Theorie im Detail
Der Theorieunterricht gliedert sich in Grundstoff und klassenspezifischen Zusatzstoff:
| Ausgangslage | Grundstoff | Zusatzstoff Motorrad | Theorieprüfung |
|---|---|---|---|
| Ohne Führerschein | 12 Doppelstunden | 4 Doppelstunden | ja |
| Mit Klasse B | 6 Doppelstunden | 4 Doppelstunden | ja |
| Aufstieg von A2 | keiner | keiner | nein |
Im Zusatzstoff geht es um Fahrphysik auf zwei Rädern: Schräglage, Kurventechnik, Bremsen mit Vorder- und Hinterradbremse, ABS und Kurven-ABS, Schutzkleidung, Sichtbarkeit, Fahren in der Gruppe, Beladung und Beifahrer. Die Prüfung am Computer umfasst Fragen aus Grund- und Zusatzstoff.
Die Praxis: Sonderfahrten und Übungsstunden
Beim Direkteinstieg in den Führerschein Klasse A sind 12 Sonderfahrten Pflicht, jeweils 45 Minuten:
- 5 Überlandfahrten
- 4 Autobahnfahrten
- 3 Fahrten bei Dunkelheit
Dazu kommen Übungsstunden, deren Zahl die Fahrschule nach Ihrem Stand festlegt. Die ersten Stunden finden meist auf einem abgesperrten Platz statt: Anfahren, Schalten, Bremsen, langsame Kurven. Dann geht es in den Verkehr.
Beim Aufstieg von A2 gibt es keine Pflicht-Sonderfahrten. Die Fahrschule übt mit Ihnen vor allem die Grundfahraufgaben auf der schwereren Maschine und lässt Sie ein paar Runden im Verkehr fahren.

Die praktische Prüfung für den Führerschein Klasse A
Die praktische Prüfung nimmt ein Prüfer von TÜV oder DEKRA ab. Er und der Fahrlehrer folgen Ihnen im Auto, die Anweisungen kommen über Funk. Die Prüfung hat drei Teile.
1. Abfahrtkontrolle und Handfertigkeiten
Sie prüfen das Motorrad vor der Fahrt: Reifen, Beleuchtung, Bremsen, Kettenspannung, Flüssigkeiten. Manchmal wird gefragt, wie man den Seitenständer oder Hauptständer richtig benutzt. Dazu kommt das Schieben des Motorrads mit Wenden, ohne Motorkraft.
2. Grundfahraufgaben
Das ist der Teil, an dem die meisten scheitern. Typische Aufgaben:
- Langsamer Slalom: in Schrittgeschwindigkeit durch Pylonen, ohne Fuß abzusetzen
- Schneller Slalom: mit etwa 30 km/h
- Kreisfahrt und Stop-and-go
- Gefahrbremsung: aus etwa 50 km/h mit höchstmöglicher Verzögerung
- Ausweichen: ohne vorheriges Bremsen und nach einer Bremsung
Die Aufgaben werden vom Prüfer ausgewählt. Nicht alle kommen in jeder Prüfung dran. Wichtig: Wer eine Aufgabe nicht schafft, darf sie einmal wiederholen.
3. Fahrt im Verkehr
Etwa 40 Minuten Fahrt durch Stadt, über Land und auf die Autobahn. Der Prüfer achtet auf Blickführung, Spurwahl, Abstand, vorausschauendes Fahren und die typischen Motorradthemen wie Schulterblick beim Spurwechsel und die Position in der Kurve.
Was kostet der Führerschein Klasse A?
| Posten | Ohne Führerschein | Mit Klasse B | Aufstieg A2 |
|---|---|---|---|
| Grundbetrag | 300 bis 500 € | 200 bis 400 € | 100 bis 250 € |
| Übungsstunden | 800 bis 1.600 € | 500 bis 1.200 € | 150 bis 400 € |
| 12 Sonderfahrten | 800 bis 1.200 € | 800 bis 1.200 € | entfallen |
| Prüfungen und Vorstellung | 300 bis 450 € | 300 bis 450 € | 200 bis 300 € |
| Behörde, Sehtest, Foto, ggf. Erste Hilfe | 100 bis 170 € | 60 bis 100 € | 40 bis 60 € |
| Gesamt | 2.500 bis 4.000 € | 1.600 bis 2.800 € | 500 bis 900 € |
Dazu kommt die Schutzkleidung, realistisch 800 bis 1.500 Euro für eine solide Grundausstattung. Eine Übersicht über alle Führerscheinklassen bietet auch der ADAC.
B196: Die Abkürzung für Autofahrer, und ihre Grenzen
Viele fragen uns, ob sie statt dem Führerschein Klasse A nicht einfach B196 machen können. Die Schlüsselzahl erlaubt Autofahrern ab 25, die seit mindestens fünf Jahren Klasse B haben, Leichtkrafträder bis 125 cm³ und 11 kW zu fahren. Nach einer Schulung ohne Prüfung.
Die Grenzen: B196 gilt nur in Deutschland, nur für 125er, und Sie haben keine Prüfung gemacht, also auch nicht unbedingt die Fahrpraxis, die eine Prüfung verlangt. Für den Stadtverkehr mit dem Roller ist das eine gute Lösung. Wer Motorrad fahren will, ist mit dem Führerschein Klasse A besser bedient. Mehr zu B196 steht auf unserer Seite zum Autoführerschein Klasse B.

Tipps für die Grundfahraufgaben
Weil die meisten an den Grundfahraufgaben scheitern und nicht an der Fahrt im Verkehr, hier ein paar Tipps, die unsere Kunden nach eigenen Angaben am meisten weitergebracht haben:
- Blick weit nach vorn. Beim langsamen Slalom nicht auf die Pylone direkt vor dem Vorderrad schauen, sondern auf die übernächste. Das Motorrad fährt dahin, wo Sie hinschauen.
- Schleifpunkt nutzen. Beim Langsamfahren die Kupplung am Schleifpunkt halten und mit der Hinterradbremse leicht dosieren. Das stabilisiert.
- Knie an den Tank. Der Knieschluss gibt Halt und macht das Motorrad ruhiger.
- Gefahrbremsung üben, üben, üben. Mit ABS ist sie viel leichter als früher. Trotzdem braucht es Mut, beide Bremsen voll zu ziehen. Das kommt nur mit Wiederholung.
- Beim Ausweichen nicht bremsen. Ausweichen und Bremsen gleichzeitig bringt das Motorrad aus dem Gleichgewicht. Erst ausweichen, dann bremsen, oder umgekehrt, je nach Aufgabe.
- Ruhig atmen. Klingt esoterisch, hilft aber. Wer verkrampft, fährt eckig.
Die meisten brauchen fünf bis acht Stunden auf dem Übungsplatz, bis die Aufgaben sicher sitzen. Wer vorher schon Fahrrad oder Roller sicher langsam fahren kann, eher weniger.
Die richtige Fahrschule für den Führerschein Klasse A
Nicht jede Fahrschule ist gleich gut für Motorrad. Viele machen hauptsächlich Pkw und haben ein oder zwei Motorräder nebenbei. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Worauf wir bei der Suche für unsere Kunden achten:
- Eigene Motorräder in mehreren Größen. Gut ist, wenn Sie auf einer leichteren Maschine anfangen und dann auf das Prüfungsmotorrad wechseln können.
- Niedrige Sitzhöhe verfügbar. Für kleinere Menschen macht das beim Rangieren und Langsamfahren einen riesigen Unterschied.
- Übungsplatz. Wer die Grundfahraufgaben nur auf einem Supermarktparkplatz am Sonntag üben kann, braucht länger.
- Fahrlehrer, der selbst fährt. Klingt banal, aber ein Fahrlehrer, der privat Motorrad fährt, vermittelt mehr als Prüfungsstoff.
- Funkqualität. Wenn Sie die Anweisungen im Helm schlecht verstehen, wird jede Stunde anstrengend.
- Offene Preise. Eine gute Fahrschule sagt Ihnen vorher, was Stunden, Sonderfahrten und Vorstellung kosten.
Probezeit, Punkte und Alkohol
Wenn der Führerschein Klasse A Ihr erster Führerschein ist, beginnt eine Probezeit von zwei Jahren. In dieser Zeit gilt die 0,0-Promille-Grenze. Wer einen schweren Verstoß begeht, muss ein Aufbauseminar machen, und die Probezeit verlängert sich auf vier Jahre.
Haben Sie schon einen Führerschein und die Probezeit hinter sich, beginnt keine neue. Für Fahrer unter 21 gilt die Null-Promille-Grenze aber unabhängig davon. Und ganz ehrlich: Auf dem Motorrad ist jeder Tropfen Alkohol einer zu viel. Das Gleichgewicht leidet schon bei kleinen Mengen.
Führerschein Klasse A für Zugezogene
Wer mit einem Motorradführerschein aus einem anderen Land nach Deutschland zieht, hat je nach Herkunft unterschiedliche Regeln:
- EU/EWR: Ihre Motorradklasse gilt in Deutschland weiter, ein Umtausch ist freiwillig.
- Drittstaaten: Der ausländische Führerschein gilt meist nur sechs Monate ab Wohnsitzanmeldung. Danach muss er umgeschrieben werden. Ob Sie dafür eine Prüfung ablegen müssen, hängt vom Land ab.
- Klassen-Zuordnung: Nicht jede ausländische Motorradklasse entspricht eins zu eins dem deutschen Führerschein Klasse A. Manchmal wird nur A2 oder A1 übernommen.
Gerade bei der Zuordnung lohnt sich eine Beratung, bevor Sie den Antrag stellen. Wir prüfen Ihren Fall und bereiten die Umschreibung mit allen Unterlagen und Übersetzungen vor.
Versicherung und Zulassung nach dem Führerschein
Mit dem Führerschein Klasse A in der Tasche kommt oft sofort das eigene Motorrad. Ein paar Punkte, an die viele nicht denken:
- Versicherung: Anfänger zahlen für starke Maschinen oft viel. Angebote vergleichen, Saisonkennzeichen prüfen, eventuell Schadenfreiheitsklasse aus der Familie übernehmen.
- Saisonkennzeichen: Zum Beispiel von März bis Oktober. Spart Steuer und Versicherung, im Winter darf das Motorrad dann aber nicht auf öffentlichen Straßen stehen.
- Gebrauchtkauf: Probefahrt nur mit gültigem Führerschein, Wartungshistorie ansehen, Reifenalter prüfen. Reifen älter als fünf, sechs Jahre sollten getauscht werden, auch wenn noch Profil drauf ist.
- Erste Inspektion: Bei Gebrauchtmaschinen lohnt sich ein Check in der Werkstatt vor der ersten großen Tour.
Drei Beispielrechnungen aus der Praxis
Zahlen in Tabellen sind das eine. Wie sieht es aus, wenn echte Menschen den Führerschein Klasse A machen? Drei typische Konstellationen, wie wir sie in der Beratung sehen:
Tim, 18, Schüler, noch kein Führerschein. Er darf noch nicht direkt A machen, also A2. Weil er gleichzeitig den Autoführerschein will, kombiniert er A2 und B. Das spart ihm den zweiten Grundstoff. Für A2 zahlt er rund 2.000 Euro zusätzlich zu B. Mit 20 steigt er für etwa 700 Euro auf den Führerschein Klasse A auf. Gesamt fürs Motorrad: rund 2.700 Euro, verteilt über zwei Jahre.
Sandra, 34, Krankenschwester, hat Klasse B. Direkteinstieg in A. Sechs Doppelstunden Grundstoff, vier Zusatzstoff, zwölf Sonderfahrten, zwölf Übungsstunden. Gesamtkosten rund 2.300 Euro plus 1.100 Euro Ausrüstung. Dauer von Anmeldung bis Prüfung: neun Wochen.
Klaus, 58, Rentner in spe, hat Klasse B seit 40 Jahren. Direkteinstieg, aber etwas mehr Übungsstunden, weil ihm das Langsamfahren schwerfällt. 18 Übungsstunden, zwölf Sonderfahrten. Gesamt knapp 2.800 Euro. Er hat im ersten Anlauf bestanden und sagt heute, das Fahrsicherheitstraining danach sei fast noch wichtiger gewesen als die Prüfung.
Wie Sie sehen: Die Spanne ist groß, und der Hauptfaktor sind die Übungsstunden. Daran können Sie am meisten drehen, mit regelmäßigen Terminen und guter Vorbereitung.
Typische Fallen auf dem Weg zum Führerschein Klasse A
- Alter falsch berechnet. Wer mit 22 den Direkteinstieg plant, kommt nicht weit. Mit 22 führt der Weg über A2 und den Aufstieg.
- Zwei-Jahres-Frist missverstanden. Die zwei Jahre zählen ab Erteilung von A2, nicht ab Beginn der Ausbildung.
- Antrag zu spät. Im Frühjahr sind die Führerscheinstellen überlastet. Wer im April den Antrag stellt, fährt oft erst im Juli.
- Falsches Motorrad für A2. Gedrosselte Superbikes sind für A2 nicht erlaubt, wenn die Originalleistung über 70 kW liegt.
- Keine Schutzkleidung zur ersten Stunde. Ohne passende Ausrüstung fährt Sie keine gute Fahrschule.
- Theorie aufgeschoben. Nach der Theorieprüfung haben Sie zwölf Monate Zeit für die Praxis. Wer die Theorie im Herbst macht und im Winter nicht fährt, muss gut planen.
Sicherheit: Was die Statistik sagt
Motorradfahren ist schön, aber es ist gefährlicher als Autofahren. Das wissen die meisten, und genau deshalb lohnt es sich, den Führerschein Klasse A ernst zu nehmen und nicht nur als Formalität zu sehen. Ein großer Teil der Unfälle passiert in Kurven und an Kreuzungen, wenn Autofahrer das Motorrad übersehen.
Was nachweislich hilft: gute Schutzkleidung, regelmäßige Sicherheitstrainings, defensive Fahrweise und das Bewusstsein, dass andere Sie oft nicht sehen. Das Institut für Zweiradsicherheit und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat haben dazu gute, sachliche Informationen.
Ein Beispiel aus der Beratung
Eine Studentin aus Leipzig, 21, hat A2 seit zwei Jahren und drei Monaten. Sie fährt eine gedrosselte Mittelklasse-Naked mit ursprünglich 55 kW. Sie wollte wissen, ob sie jetzt auf den Führerschein Klasse A aufsteigen kann und ob ihr Motorrad dann wieder offen sein darf.
Beides ja. Wir haben geprüft, dass die zwei Jahre ab Erteilung erfüllt sind, eine Fahrschule mit freien Terminen gefunden und den Antrag vorbereitet. Drei Fahrstunden auf der Prüfungsmaschine, Prüfung nach fünf Wochen, bestanden. Danach Entdrosselung in der Werkstatt und Eintrag in die Papiere. Kosten für den Aufstieg insgesamt knapp 700 Euro.
So hilft FahrKlar beim Führerschein Klasse A
Wir sind ein Beratungs- und Begleitservice. Die Fahrerlaubnis kommt von der Führerscheinstelle, die Prüfung legen Sie bei TÜV oder DEKRA selbst ab. Wir sorgen dafür, dass der Weg dahin schnell und reibungslos läuft:
- Kostenlose Erstberatung: Direkteinstieg oder Stufenmodell, welches Motorrad passt zu Ihrer Klasse?
- Fristen-Check: Wir rechnen Ihr Mindestalter und die Zwei-Jahres-Frist für den Aufstieg nach.
- Antrag: vollständig und rechtzeitig, damit Sie nicht die Saison verpassen.
- Fahrschul-Suche: Anerkannte Fahrschule mit passenden Motorrädern und freien Terminen.
- Prüfungsvorbereitung: Tipps für die Grundfahraufgaben und den Prüfungstag.
Lesen Sie, wie es anderen ergangen ist, bei den Kundenerfahrungen, oder erfahren Sie mehr über unsere Arbeitsweise auf der Seite Über uns. Allgemeine Infos zu allen Klassen stehen in unserem Artikel zum deutschen Führerschein.
Häufige Fragen zum Führerschein Klasse A
Gilt der Führerschein Klasse A für immer?
Ja. Die Fahrerlaubnis ist unbefristet. Nur die Karte muss alle 15 Jahre umgetauscht werden, ohne Prüfung.
Kann ich mit dem Führerschein Klasse A einen Seitenwagen fahren?
Ja, Motorräder mit Beiwagen sind in der Klasse A enthalten.
Muss ich beim Aufstieg eine neue Theorieprüfung machen?
Nein. Beim Aufstieg von A2 auf A nach zwei Jahren reicht die praktische Prüfung.
Kann ich Automatik-Motorräder fahren?
Ja. Wenn Sie auf einem Schaltmotorrad geprüft wurden, dürfen Sie beides fahren. Wer auf Automatik geprüft wird, bekommt unter Umständen eine Einschränkung eingetragen. Das klären wir vorher mit Ihnen.
Wie lange dauert der Führerschein Klasse A?
Mit Klasse B oft sechs bis zwölf Wochen, beim Aufstieg von A2 manchmal nur drei bis fünf Wochen. Ohne Führerschein eher drei bis fünf Monate.
Kann ich den Führerschein Klasse A auch im Winter machen?
Die Theorie problemlos. Fahrstunden bei Frost, Schnee oder Glatteis sind schwierig, viele Fahrschulen pausieren dann. Clever ist, im Winter die Theorie zu machen und den Antrag zu stellen, damit Sie im Frühjahr direkt in die Praxis starten.
Was passiert, wenn ich durchfalle?
Sie können die Prüfung frühestens nach zwei Wochen wiederholen. Meist kommen ein paar Übungsstunden dazu, und die Prüfungsgebühren fallen erneut an. Das passiert vielen, vor allem wegen einer einzelnen Grundfahraufgabe.
Welche Unterlagen brauche ich für den Führerschein Klasse A?
Ausweis mit Meldebescheinigung, biometrisches Passfoto, Sehtestbescheinigung, bei Ersterwerb einen Erste-Hilfe-Nachweis und den Antrag bei der Führerscheinstelle. Wer aufsteigt, braucht zusätzlich den Nachweis, dass er A2 seit zwei Jahren hat, das steht aber ohnehin im Führerschein. Gesundheitsgutachten wie bei Lkw oder Bus sind nicht nötig. Wichtig ist vor allem, den Antrag rechtzeitig zu stellen, denn ohne den Prüfauftrag der Behörde dürfen Sie keine Prüfung ablegen. Gerade im Frühjahr, wenn viele gleichzeitig den Führerschein Klasse A anstreben, sind die Wartezeiten länger. Wer im Winter beantragt, hat im März meist alles beisammen.
Fazit
Der Führerschein Klasse A ist der Schlüssel zu jedem Motorrad. Der Weg dahin hängt vor allem von Ihrem Alter ab: direkt ab 24 oder über A2 ab 18 mit Aufstieg nach zwei Jahren. Wer das klärt, den Antrag früh stellt und eine gute Fahrschule findet, sitzt schneller auf dem Motorrad, als er denkt.
Schicken Sie uns Ihr Alter, Ihre vorhandenen Klassen und Ihre Pläne. Wir melden uns meist innerhalb eines Werktags. Jetzt kostenlose Beratung zum Führerschein Klasse A anfragen.
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