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FahrKlar

Beim Busführerschein Klasse D reden alle zuerst übers Geld. Verständlich, denn die Zahlen, die im Netz kursieren, sind hoch: 8.000, 10.000, manchmal 12.000 Euro. Was dort seltener steht: Die meisten Leute, die heute den Busführerschein Klasse D machen, zahlen davon keinen Cent selbst. Weil Verkehrsbetriebe, Busunternehmen und die Agentur für Arbeit längst verstanden haben, dass ohne neue Fahrer bald Linien stillstehen.

Wir sind FahrKlar, ein Beratungs- und Begleitservice rund um den Führerschein. In diesem Artikel geht es genau darum: Was kostet der Busführerschein Klasse D wirklich, wer bezahlt ihn, wie kommt man an die Förderung, und wie schnell ist man fertig? Die allgemeinen Voraussetzungen und den Ablauf haben wir im Artikel Führerschein Klasse D beschrieben. Unsere Leistungen für Busfahrer finden Sie kompakt auf der Seite Busführerschein mit FahrKlar.

Was der Busführerschein Klasse D kostet

Hier die realistischen Posten für 2026, wenn Sie Klasse B haben und beruflich fahren wollen, also inklusive Grundqualifikation:

PostenRichtwert
Fahrschule: Grundbetrag, Theorie, Fahrstunden, Pflichtfahrten4.500 bis 7.500 €
Beschleunigte Grundqualifikation inkl. IHK-Prüfung2.500 bis 4.000 €
Prüfgebühren TÜV/DEKRA250 bis 350 €
Arzt, Augenarzt, Leistungstest250 bis 500 €
Behörde, Führungszeugnis, Fahrerkarte100 bis 150 €
Gesamtca. 7.500 bis 12.000 €

Wer schon einen Lkw-Führerschein der Klasse C hat, zahlt deutlich weniger, weil ein Teil der Theorie angerechnet wird und die Grundqualifikation für den Bus kürzer ausfällt. Dann liegen die Kosten für den Busführerschein Klasse D eher bei 3.000 bis 5.000 Euro.

Der größte Unsicherheitsfaktor sind die Fahrstunden. Ein Zwölf-Meter-Bus im Stadtverkehr ist für Umsteiger vom Pkw eine Umstellung. Manche brauchen 20 Stunden, manche 40. Die Fahrschule entscheidet, wann Sie so weit sind.

Busführerschein Klasse D: Reisebus
Reisebus: Mit dem Busführerschein Klasse D dürfen Sie auch große Reisebusse fahren. (Foto: Matti Blume, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons)

Weg 1: Der Arbeitgeber zahlt

Das ist in unseren Beratungen der häufigste Weg. Städtische Verkehrsbetriebe, regionale Busunternehmen und große Reiseveranstalter bilden selbst aus. Das läuft meistens so:

  • Sie bewerben sich als Busfahrer in Ausbildung.
  • Nach einem Auswahlverfahren bekommen Sie einen Arbeitsvertrag.
  • Der Betrieb schickt Sie in die eigene oder eine Partner-Fahrschule und bezahlt Busführerschein Klasse D, Grundqualifikation und Gutachten.
  • Sie bekommen während der Ausbildung schon Gehalt, oft etwas weniger als später.
  • Sie verpflichten sich, ein bis drei Jahre zu bleiben. Wer früher geht, zahlt anteilig zurück.

Die Bindung ist fair, wenn sie im Rahmen bleibt. Achten Sie darauf, dass die Rückzahlung anteilig sinkt und nicht auf einmal voll fällig wird. Und lesen Sie den Vertrag in Ruhe. Wir schauen auf Wunsch mit Ihnen gemeinsam drauf, natürlich ohne Rechtsberatung zu ersetzen.

Vorteil dieses Wegs: null Eigenkosten, sofort ein fester Job, Gehalt ab Tag eins. Nachteil: Die Ausbildungsplätze werden in Runden vergeben, und manchmal muss man ein paar Monate warten.

Weg 2: Bildungsgutschein

Wer arbeitslos ist oder dem Arbeitslosigkeit droht, kann bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter einen Bildungsgutschein beantragen. Damit wird der Busführerschein Klasse D inklusive Grundqualifikation bezahlt, wenn die Fahrschule nach AZAV zugelassen ist. Das Arbeitslosengeld läuft während der Maßnahme weiter. Die Grundlagen stehen bei der Bundesagentur für Arbeit.

Der Bildungsgutschein ist eine Ermessensleistung. Ob Sie ihn bekommen, hängt davon ab, wie gut Sie begründen können, dass die Weiterbildung Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert. Beim Beruf Busfahrer ist das wegen des Mangels meistens leicht. Wer vorbereitet ins Gespräch geht, hat trotzdem deutlich bessere Karten:

  • Stellenanzeigen für Busfahrer aus Ihrer Region mitbringen
  • Kostenvoranschlag einer zugelassenen Fahrschule
  • Gutachten oder zumindest Termine für Arzt und Leistungstest
  • kurze, ehrliche Begründung, warum Sie Bus fahren wollen
  • idealerweise eine Einstellungszusage eines Betriebs für nach der Ausbildung

Genau diese Unterlagen bereiten wir mit Ihnen vor. Das macht bei der Agentur oft den Unterschied zwischen „Wir melden uns“ und einer schnellen Zusage.

Weg 3: Selbst bezahlen

Manche wollen weder sich binden noch auf die Agentur warten. Dann bleibt der eigene Geldbeutel. Das ist der schnellste Weg zum Busführerschein Klasse D, weil niemand etwas genehmigen muss. Aber es ist teuer. Einige finanzieren über einen Bildungskredit, andere handeln mit dem späteren Arbeitgeber eine Erstattung über die ersten Jahre aus. Fragen Sie bei Bewerbungen ruhig danach. Viele Betriebe sind offen dafür, weil sie Leute mit fertigem Führerschein sofort einsetzen können.

Die Kosten für eine Berufsausbildung können außerdem steuerlich eine Rolle spielen. Wer den Busführerschein Klasse D für den Beruf macht, sollte die Belege aufheben und mit einem Steuerberater sprechen.

Voraussetzungen, kurz zusammengefasst

Für den Busführerschein Klasse D brauchen Sie Klasse B, das nötige Mindestalter (grundsätzlich 24, mit Berufskraftfahrer-Qualifikation je nach Weg ab 20 bis 23), eine ärztliche Untersuchung nach Anlage 5 FeV, ein augenärztliches Gutachten, einen bestandenen Leistungstest, ein Führungszeugnis und einen Erste-Hilfe-Nachweis. Für die gewerbliche Personenbeförderung kommt die Grundqualifikation nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz dazu.

Wie schnell geht der Busführerschein Klasse D?

Mit guter Planung drei bis fünf Monate. So sieht ein typischer Ablauf aus:

  1. Woche 1 bis 2: Beratung, Finanzierung klären, Termine für Arzt, Augenarzt und Leistungstest.
  2. Woche 3 bis 4: Gutachten erledigt, Antrag bei der Führerscheinstelle, Bildungsgutschein oder Ausbildungsvertrag.
  3. Woche 4 bis 8: Theorieunterricht, Beginn der Grundqualifikation.
  4. Woche 8 bis 9: Theorieprüfung bei TÜV oder DEKRA.
  5. Woche 9 bis 14: Fahrstunden, Pflichtfahrten, IHK-Prüfung.
  6. Woche 14 bis 16: Praktische Prüfung, Aushändigung, Fahrerkarte, erster Dienst.

Die größte Zeitbremse ist fast immer die Behörde. Ein vollständiger Antrag, der beim ersten Mal durchgeht, spart oft einen ganzen Monat.

Busführerschein Klasse D: Fahrschulbus
Fahrschulbus in Dresden: Viele Verkehrsbetriebe bilden für den Busführerschein Klasse D selbst aus. (Foto: Lupus in Saxonia, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons)

Was Sie mit dem Busführerschein Klasse D verdienen

Die Bezahlung hängt davon ab, wo Sie arbeiten. Im öffentlichen Nahverkehr gilt meist ein Tarifvertrag, in vielen Bundesländern der TV-N. Die Tarife sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen, dazu kommen Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit sowie Jahressonderzahlungen. Private Busunternehmen zahlen teils nach Haustarif, teils nach Branchentarif. Im Reiseverkehr kommen Spesen und Trinkgeld dazu.

Konkrete Zahlen nennen wir hier bewusst nicht, weil sie sich je nach Region und Tarifrunde schnell ändern. Unser Rat: Fragen Sie bei zwei oder drei Betrieben in Ihrer Region nach dem Stundenlohn, den Zuschlägen und den Dienstmodellen. Die Unterschiede sind größer, als man denkt, vor allem bei den Arbeitszeiten.

Die Prüfungen: Was Sie erwartet

Für den Busführerschein Klasse D gibt es eine Theorieprüfung am Computer bei TÜV oder DEKRA, eine praktische Prüfung und für die Grundqualifikation eine Prüfung bei der IHK. Die praktische Prüfung beginnt mit einer ausführlichen Abfahrtkontrolle am Bus: Reifen, Beleuchtung, Bremsanlage, Türen, Notausstiege, Nothammer, Feuerlöscher. Danach Grundfahraufgaben und eine längere Fahrt durch Stadt, über Land und auf der Autobahn.

Die Prüfer achten besonders auf sanftes Fahren. Im echten Betrieb stehen Fahrgäste im Gang, und jede ruckartige Bremsung kann jemanden verletzen. Wer das in den Fahrstunden verinnerlicht, besteht meist problemlos.

Ein Fall aus unserer Beratung

Eine Frau aus dem Saarland, 44, zuletzt Filialleiterin im Einzelhandel, nach einer Schließung arbeitslos gemeldet. Sie wollte Bus fahren, wusste aber nicht, ob die Agentur das bezahlt. Klasse B hatte sie seit 25 Jahren, keine Punkte.

Wir haben mit ihr die Unterlagen für das Gespräch bei der Agentur vorbereitet: drei aktuelle Stellenanzeigen, ein Kostenvoranschlag einer zugelassenen Fahrschule, eine kurze Begründung. Der Bildungsgutschein kam nach zwei Wochen. Gutachten und Leistungstest in derselben Woche, Antrag direkt danach. Der Busführerschein Klasse D und die Grundqualifikation liefen parallel. Nach vier Monaten hatte sie beides und drei Jobangebote. Sie hat sich für den Betrieb entschieden, der ihr feste Frühdienste angeboten hat. Eigenanteil: praktisch null.

Fünf Fragen, die Sie Ihrem künftigen Arbeitgeber stellen sollten

Wenn ein Betrieb Ihnen den Busführerschein Klasse D bezahlen will, ist das ein gutes Angebot. Trotzdem lohnt es sich, vorher ein paar Dinge zu klären:

  1. Wie lange ist die Bindung, und wie wird zurückgezahlt? Üblich sind ein bis drei Jahre mit anteilig sinkender Rückzahlung.
  2. Welches Gehalt gibt es während der Ausbildung? Manche zahlen fast voll, andere deutlich weniger.
  3. Welche Dienstmodelle gibt es danach? Feste Frühdienste, Teilzeit, geteilte Dienste, Wochenenden.
  4. Wer bezahlt die Weiterbildung für die Schlüsselzahl 95? Alle fünf Jahre 35 Stunden, das sollte der Betrieb übernehmen.
  5. Wie läuft die Einarbeitung? Gute Betriebe lassen Neue die ersten Tage mit erfahrenen Kollegen mitfahren.

Wie Sie Kosten sparen, wenn Sie selbst zahlen

Wer den Busführerschein Klasse D selbst finanziert, kann an ein paar Stellen sparen:

  • Fahrschulen vergleichen, und zwar nach Stundenpreis für den Bus, nicht nur nach Grundbetrag.
  • Theorie konsequent lernen. Wer die Theorieprüfung beim ersten Mal besteht, spart Gebühren und Zeit.
  • Fahrstunden bündeln. Mehrere Stunden am Stück, an wenigen Tagen. Das ist effizienter als einzelne Stunden über Wochen.
  • Paketpreise nutzen. Viele Fahrschulen bieten Führerschein und Grundqualifikation im Paket günstiger an.
  • Lkw-Vorbesitz nutzen. Wer C schon hat, spart einen großen Teil.
  • Gutachten zum richtigen Zeitpunkt. Wer sie zu früh macht, muss sie eventuell erneuern.

Kleinbus statt großer Bus? D1 als Alternative

Nicht jeder braucht den vollen Busführerschein Klasse D. Wer Kleinbusse mit bis zu 16 Fahrgastplätzen und maximal acht Metern Länge fahren will, kommt mit D1 aus. Das ist typisch für Fahrdienste, Hotelshuttles, Schulbusse mit kleinen Fahrzeugen oder Vereine. D1 ist ab 21 möglich, die Ausbildung ist kürzer und günstiger.

Der Haken: Im Linienverkehr der Verkehrsbetriebe wird fast immer der volle Busführerschein Klasse D verlangt. Wer beruflich flexibel sein will, sollte deshalb gleich D machen. Später nachzurüsten kostet mehr als es gleich richtig zu machen.

Die Verlängerung: Worauf Sie achten müssen

Ein Punkt, der beim Busführerschein Klasse D oft untergeht, bis es zu spät ist. Die Fahrerlaubnis gilt fünf Jahre, geregelt in § 23 FeV. Für die Verlängerung brauchen Sie wieder den Nachweis der körperlichen Eignung und ein augenärztliches Gutachten. Ab dem 50. Geburtstag kommt der Leistungstest erneut dazu.

Separat davon läuft die Schlüsselzahl 95. Sie gilt ebenfalls fünf Jahre und wird durch 35 Stunden Weiterbildung verlängert. Die Weiterbildung besteht aus Modulen, zum Beispiel sparsames Fahren, Sicherheitstechnik, Erste Hilfe, Kundenservice oder Rechtsvorschriften. Viele Arbeitgeber organisieren und bezahlen das. Wer selbstständig oder zwischen zwei Jobs ist, muss sich selbst darum kümmern.

Unser Rat: Legen Sie sich eine Erinnerung sechs Monate vor Ablauf an. Dann bleibt Zeit für Arzttermine, Leistungstest und Weiterbildungsmodule. Wer zu spät dran ist, darf im schlimmsten Fall ein paar Wochen nicht fahren. Für Busfahrer bedeutet das Verdienstausfall und Ärger mit dem Arbeitgeber. Wir erinnern unsere Kunden auf Wunsch rechtzeitig.

Busführerschein Klasse D für Lkw-Fahrer: Der Umstieg

Eine Gruppe, die wir häufig begleiten: Lkw-Fahrer, die auf den Bus umsteigen wollen. Die Gründe sind fast immer dieselben. Keine Nächte mehr auf dem Rastplatz, abends zu Hause, weniger Be- und Entladen, feste Arbeitszeiten im Linienverkehr. Für sie ist der Busführerschein Klasse D deutlich günstiger und schneller, weil ein Teil der Theorie angerechnet wird und die Fahrzeugtechnik vertraut ist.

Die Umstellung liegt woanders. Im Bus sind Sie für Menschen verantwortlich, nicht für Paletten. Fahrgäste stehen, fallen um, wenn Sie ruckartig bremsen, stellen Fragen, beschweren sich. Das erfordert einen anderen Fahrstil und mehr Geduld. Die meisten Lkw-Fahrer, die umsteigen, sagen nach ein paar Monaten, dass sie den Kontakt mit Menschen mehr genießen als erwartet. Und die gleiche Schlüsselzahl 95 deckt beide Bereiche ab, wenn die Weiterbildung passend gewählt wird.

Deutschkenntnisse und internationale Fahrer

Viele Verkehrsbetriebe werben inzwischen gezielt im Ausland um Fahrer. Wer aus einem Drittstaat kommt, muss den Busführerschein Klasse D in der Regel hier neu erwerben und braucht vorher eine gültige deutsche Klasse B. Deutschkenntnisse sind für den Linienverkehr wichtig, meist wird mindestens Niveau B1 erwartet. Einige Betriebe bieten Sprachkurse parallel zur Ausbildung an. Mehr dazu im Artikel Klasse D Führerschein für internationale Fahrer.

Der Arbeitsalltag: Was Sie nach dem Busführerschein Klasse D erwartet

Bevor Sie sich für den Busführerschein Klasse D entscheiden, sollten Sie wissen, wie der Alltag aussieht. Wir erzählen das so, wie es uns Busfahrer in vielen Gesprächen berichtet haben, mit den guten und den anstrengenden Seiten.

Im Linienverkehr arbeiten Sie in Schichten. Der Frühdienst beginnt oft zwischen vier und fünf Uhr, der Spätdienst endet nach Mitternacht. Manche Betriebe haben geteilte Dienste mit einer langen Mittagspause. Das ist nicht jedermanns Sache, hat aber auch Vorteile: Wer früh anfängt, hat den Nachmittag frei. Viele Betriebe bieten inzwischen feste Dienstmodelle an, zum Beispiel nur Frühdienste oder nur Schulverkehr in Teilzeit. Das ist gerade für Eltern interessant.

Zum Fahren kommt viel Kopfarbeit. Fahrkarten verkaufen oder kontrollieren, Fragen beantworten, die Rampe für Rollstuhlfahrer ausklappen, auf Kinderwagen achten, den Fahrplan im Blick behalten, wenn der Verkehr steht. Die meisten neuen Fahrer sagen, dass sie sich an die Größe des Busses schneller gewöhnt haben als an diese vielen kleinen Aufgaben.

Die meisten Fahrgäste sind freundlich, manche bedanken sich jeden Morgen. Aber es gibt auch schwierige Situationen: aggressive oder betrunkene Menschen, Streit um Fahrkarten, Beschwerden über Verspätungen, für die Sie nichts können. Die Grundqualifikation enthält Module zu Konfliktlösung, und viele Betriebe bieten zusätzliche Trainings an. Nehmen Sie die mit. Ruhig bleiben und klar sprechen hilft in fast allen Fällen.

Im Reiseverkehr sieht der Alltag anders aus. Sie fahren eine feste Gruppe über mehrere Tage, oft ins Ausland. Hier gelten die EU-Regeln zu Lenk- und Ruhezeiten besonders streng: höchstens neun Stunden Lenkzeit am Tag, zweimal pro Woche zehn, nach viereinhalb Stunden 45 Minuten Pause. Alles wird mit der Fahrerkarte im digitalen Tachografen erfasst. Dafür gibt es schöne Ziele, Spesen und oft Trinkgeld. Mit dem Busführerschein Klasse D stehen Ihnen beide Welten offen, und viele wechseln im Laufe der Jahre.

Was Busfahrer über ihren Job sagen

In unseren Gesprächen mit Kunden, die den Busführerschein Klasse D schon eine Weile haben, hören wir immer wieder ähnliche Sätze. Viele sagen, dass sie die Abwechslung schätzen. Jeder Tag ist anders, auch wenn die Linie dieselbe ist. Andere betonen den Kontakt mit Menschen, Stammfahrgäste, die sich jeden Morgen bedanken, Kinder, die winken, ältere Leute, die sich über Hilfe beim Einsteigen freuen. Fast alle sprechen vom Zusammenhalt unter den Kollegen, der in vielen Betriebshöfen sehr stark ist.

Genauso ehrlich erzählen sie von den anstrengenden Tagen: Stau, Baustellen, Umleitungen, verspätete Anschlüsse und Fahrgäste, die ihren Frust am Fahrer auslassen. Wer damit gelassen umgehen kann, ist in diesem Beruf gut aufgehoben. Und wer nach ein paar Jahren Lust auf etwas anderes hat, kann mit dem Busführerschein Klasse D in den Reiseverkehr, zu Fernbussen oder in die Fahrschulausbildung wechseln. Einige unserer früheren Kunden sind heute selbst Ausbilder in ihrem Betrieb.

Checkliste vor der Bewerbung

  • Führerschein Klasse B gültig und ohne Probleme im Fahreignungsregister
  • Deutschkenntnisse mindestens B1, idealerweise mit Zertifikat
  • Gesundheitlich fit für Schichtdienst und langes Sitzen
  • Klarheit, welche Dienstzeiten für Sie möglich sind
  • Lebenslauf, der Zuverlässigkeit zeigt
  • Offene Fragen zur Bindung und Rückzahlung notiert

Busführerschein Klasse D mit 50 plus

Ein Thema, das uns oft begegnet: Menschen über 50, die noch einmal etwas Neues anfangen wollen. Ist der Busführerschein Klasse D in diesem Alter noch sinnvoll? Ja, sehr oft sogar. Viele Verkehrsbetriebe schätzen ältere Fahrer, weil sie ruhig, zuverlässig und lebenserfahren sind. Beachten sollten Sie nur, dass ab 50 bei jeder Verlängerung der Leistungstest wieder fällig wird. Das ist keine Hürde für Gesunde, sollte aber eingeplant werden. Und die Ausbildung kann etwas länger dauern, weil man sich an das große Fahrzeug erst gewöhnen muss. Nach unserer Erfahrung bestehen ältere Quereinsteiger die Prüfung aber genauso häufig im ersten Anlauf wie jüngere. Die Motivation ist meist deutlich höher.

Unser wichtigster Rat

Wenn wir aus hunderten Beratungen zum Busführerschein Klasse D einen einzigen Rat ableiten müssten, dann diesen: Klären Sie zuerst die Finanzierung und erst danach die Gutachten. Wer Arzt, Augenarzt und Leistungstest macht und dann drei Monate auf einen Bildungsgutschein oder einen Ausbildungsplatz wartet, muss die Gutachten oft wiederholen. Das kostet Geld und Nerven. Wer dagegen zuerst mit Agentur oder Arbeitgeber alles festzurrt und dann alle Termine in eine Woche legt, ist am schnellsten fertig.

Was FahrKlar für Sie übernimmt

FahrKlar ist ein Beratungs- und Begleitservice. Die Fahrerlaubnis erteilt die Behörde, die Prüfungen legen Sie selbst ab. Wir sorgen dafür, dass Sie den Busführerschein Klasse D so schnell und so günstig wie möglich bekommen:

LeistungIhr Vorteil
Kostenlose ErstberatungWelcher Finanzierungsweg passt zu Ihnen?
Förder-VorbereitungUnterlagen für Agentur oder Jobcenter, die überzeugen
Arbeitgeber-SucheBetriebe mit bezahlter Ausbildung in Ihrer Region
Gutachten-PlanungArzt, Augenarzt, Leistungstest in der richtigen Reihenfolge
AntragVollständig und geprüft
Fahrschul-SucheZugelassene Fahrschule mit Bus und Paket für die Grundqualifikation

Was andere über uns sagen, lesen Sie bei den Erfahrungen. Wie wir arbeiten, steht auf der Seite Über uns. Internationale Fahrer finden besondere Hinweise im Artikel Klasse D Führerschein für Quereinsteiger und Fahrer aus dem Ausland, und den praktischen Ablauf im Ratgeber Führerschein D. Wer lieber Lkw fährt, schaut beim Lkw-Führerschein vorbei.

Häufige Fragen zum Busführerschein Klasse D

Bekomme ich während der Ausbildung Geld?

Über den Arbeitgeber meist ja, als Gehalt. Mit Bildungsgutschein läuft das Arbeitslosengeld weiter.

Muss ich die Kosten zurückzahlen, wenn ich den Job wechsle?

Bei bezahlter Ausbildung durch den Arbeitgeber meist anteilig, wenn Sie vor Ende der Bindungsfrist gehen.

Zahlt die Agentur auch, wenn ich einen Job habe?

In bestimmten Fällen ja, etwa wenn Ihr Job bedroht ist oder Sie keinen Berufsabschluss haben. Das ist Einzelfall.

Wie lange gilt der Busführerschein Klasse D?

Fünf Jahre, dann Verlängerung mit Gesundheitsnachweisen. Die Schlüsselzahl 95 braucht alle fünf Jahre 35 Stunden Weiterbildung.

Fazit

Der Busführerschein Klasse D ist teuer, wenn man ihn selbst bezahlt. Aber das müssen die wenigsten. Wer den richtigen Finanzierungsweg wählt und den Papierkram im Griff hat, sitzt in drei bis fünf Monaten am Steuer eines Busses, oft ohne einen Euro Eigenanteil.

Schreiben Sie uns kurz, wo Sie stehen: Alter, vorhandene Klassen, ob Sie arbeitslos gemeldet sind oder einen Job haben. Wir melden uns meist innerhalb eines Werktags. Jetzt kostenlose Beratung zum Busführerschein Klasse D anfragen.

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