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FahrKlar

Wer den BE Führerschein machen will, hat meistens schon einen konkreten Anhänger vor Augen. Einen Wohnwagen, einen Pferdeanhänger, einen Autotransporter oder einen Anhänger für den Minibagger. Und dann kommt die Frage: Wie geht das eigentlich, und wie schnell?

Wir sind FahrKlar, ein Beratungs- und Begleitservice rund um den Führerschein. Dieser Artikel ist eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung: vom ersten Blick in den Fahrzeugschein bis zur bestandenen Prüfung. Mit echten Zeiten, echten Kosten und den Stellen, an denen die meisten hängenbleiben. Wenn Sie erst klären wollen, ob Sie BE überhaupt brauchen, lesen Sie unseren Ratgeber Führerschein BE: Brauche ich ihn wirklich? Alle Infos zu Klasse B und den Anhängerregeln finden Sie auf unserer Leistungsseite zur Klasse B.

Kurz vorab: Was Sie mit BE fahren dürfen

Klasse BE erlaubt Anhänger mit mehr als 750 kg bis 3.500 kg zulässiger Gesamtmasse hinter einem Auto der Klasse B. Das Gespann darf damit bis zu 7.000 kg wiegen. Mindestalter ist 18, mit Begleitetem Fahren 17. Die Klasse gilt unbefristet. Wer den BE Führerschein machen will, braucht keine Theorieprüfung, keine Gesundheitsgutachten und keinen neuen Erste-Hilfe-Kurs, wenn Klasse B schon da ist. Die rechtliche Grundlage steht in § 6 FeV.

BE Führerschein machen: Transporter mit Pferdeanhänger
Transporter mit Pferdeanhänger: Wer so ein Gespann fahren will, muss oft den BE Führerschein machen. (Foto: BarnetEngineer, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons)

Schritt 1: Prüfen, ob Sie den BE Führerschein machen müssen

Nehmen Sie beide Fahrzeugscheine zur Hand, den vom Auto und den vom Anhänger. Schauen Sie jeweils in Feld F.2, die zulässige Gesamtmasse. Dann rechnen Sie:

  • Anhänger bis 750 kg: Klasse B reicht
  • Auto plus Anhänger bis 3.500 kg: Klasse B reicht
  • Auto plus Anhänger bis 4.250 kg: B96 reicht, Schulung ohne Prüfung
  • Darüber: Sie müssen den BE Führerschein machen

Unser Tipp: Denken Sie ein paar Jahre voraus. Wer heute knapp mit B96 auskommt und in zwei Jahren ein größeres Auto oder einen schwereren Anhänger kauft, muss dann doch BE nachholen. Dann ist das B96-Geld verloren.

Schritt 2: Die richtige Fahrschule finden

Nicht jede Fahrschule bietet BE an, und nicht jede hat ein eigenes Gespann. Wer den BE Führerschein machen will, sollte bei der Auswahl auf diese Punkte achten:

  • Eigenes Zugfahrzeug mit Anhänger, nicht nur geliehen
  • Möglichst ein Anhänger, der Ihrem späteren ähnelt, zum Beispiel ein Wohnwagen oder Pferdeanhänger
  • Ein Übungsplatz für das Rückwärtsfahren
  • Kurze Wartezeit auf Fahrstunden und Prüfungstermine
  • Klare Preise für Grundbetrag, Stunden, Pflichtfahrten und Vorstellung

Die Preise unterscheiden sich stark. Vergleichen Sie nicht nur den Grundbetrag, sondern den Preis pro Fahrstunde mit Gespann. Der ist oft höher als bei normalen Pkw-Stunden.

Schritt 3: Den Antrag stellen

Der Antrag geht an die Führerscheinstelle an Ihrem Wohnort. Viele Fahrschulen reichen ihn für Sie ein. Sie brauchen:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Aktuellen Führerschein
  • Biometrisches Passfoto
  • Antragsgebühr, meist 40 bis 50 Euro
  • Wenn BE zusammen mit B: zusätzlich Sehtest und Erste-Hilfe-Nachweis

Stellen Sie den Antrag am Anfang, nicht am Ende. Die Bearbeitung dauert je nach Stadt zwei bis acht Wochen, im Frühjahr oft länger. Während die Behörde arbeitet, können Sie schon Theorie und Fahrstunden machen.

Schritt 4: Theorieunterricht

Für BE gibt es vier Doppelstunden klassenspezifischen Zusatzstoff. Themen sind Anhängertechnik, Kupplung, Bremsanlagen, Beladung und Stützlast, Fahrphysik mit Anhänger, Pendeln und Schlingern, Geschwindigkeitsregeln und das Rückwärtsfahren. Eine Prüfung am Computer gibt es nicht. Die meisten Fahrschulen packen den Unterricht in zwei Abende oder einen Samstag.

Klingt nach Pflichtübung, ist aber nützlich. Wer versteht, warum ein Gespann ins Pendeln kommt, reagiert im Ernstfall richtig: nicht gegenlenken, kräftig bremsen, solange die Fahrbahn gerade ist.

Schritt 5: Pflichtfahrten und Übungsstunden

Wer den BE Führerschein machen will, muss fünf Pflichtfahrten mit dem Gespann absolvieren, jeweils 45 Minuten:

  • 3 Überlandfahrten
  • 1 Autobahnfahrt
  • 1 Fahrt bei Dunkelheit

Dazu kommen Übungsstunden. Die meisten brauchen drei bis acht, fast alle davon fürs Rückwärtsfahren. Das ist der Teil, an dem es hängt. Mit Anhänger lenken Sie beim Rückwärtsfahren „falsch herum“, und der Anhänger reagiert verzögert. Ein Trick, den viele Fahrlehrer beibringen: Die Hand unten ans Lenkrad legen und in die Richtung bewegen, in die der Anhänger soll. Klingt seltsam, funktioniert aber.

Wer vorher schon mal einen kleinen Anhänger rangiert hat, zum Beispiel einen geliehenen 750-kg-Anhänger aus dem Baumarkt, ist klar im Vorteil. Das dürfen Sie mit Klasse B, und jede Minute Übung spart eine teure Fahrstunde.

Schritt 6: Die praktische Prüfung

Die Prüfung für BE dauert knapp eine Stunde. Ein Prüfer von TÜV oder DEKRA sitzt hinten, der Fahrlehrer vorne. Der Ablauf:

  1. Abfahrtkontrolle: Beleuchtung, Reifen, Kupplung, Abreißseil, Ladung.
  2. An- und Abkuppeln: Sie kuppeln selbst an und ab, mit Stecker, Stützrad und Handbremse.
  3. Grundfahraufgaben: meistens Rückwärtsfahren mit Anhänger.
  4. Fahrt im Verkehr: Stadt, Land, oft Autobahn.

Die häufigsten Fehler: Abreißseil vergessen, Stützrad nicht ganz hoch, Beleuchtung nicht geprüft, Kurven zu eng, zu schnell außerorts. Mit dem Anhänger gilt Tempo 80, auch in der Prüfung.

BE Führerschein machen: Anhängerkupplung prüfen
Kupplung und Abreißseil: Wer den BE Führerschein machen will, muss das sicher beherrschen. (Foto: CosyCobra, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons)

Schritt 7: Führerschein abholen

Bei bestandener Prüfung bekommen Sie in der Regel eine vorläufige Bescheinigung und später die neue Karte mit BE. Ab dann dürfen Sie das schwere Gespann fahren. Eine Probezeit für BE gibt es nicht, wenn Sie Ihre Probezeit für B schon hinter sich haben.

Was kostet es, den BE Führerschein zu machen?

PostenGünstigTeuer
Grundbetrag150 €350 €
5 Pflichtfahrten400 €650 €
3 bis 8 Übungsstunden200 €700 €
Vorstellung und Prüfgebühr200 €330 €
Behörde40 €50 €

Die meisten landen zwischen 600 und 1.200 Euro. Wer den BE Führerschein machen will und dabei sparen möchte, hat vor allem einen Hebel: die Übungsstunden. Regelmäßige Termine, gute Vorbereitung und etwas eigene Übung mit einem kleinen Anhänger machen hier den Unterschied.

Wie lange dauert es, den BE Führerschein zu machen?

Ein realistischer Zeitplan für jemanden, der Klasse B schon hat:

WocheWas passiert
1Gespann durchrechnen, Fahrschule wählen, Antrag stellen
2Theorieunterricht an zwei Abenden, erste Übungsstunde mit Anhänger
3Pflichtfahrten Überland, Autobahn, Dunkelheit
4Rückwärtsfahren und Kuppeln üben, Prüfungsvorbereitung
4 bis 6Prüfung, sobald der Prüfauftrag der Behörde da ist

Wer Vollzeit Zeit hat, kann den BE Führerschein machen in zwei Wochen, wenn die Behörde schnell ist. Der Engpass ist fast immer der Prüfauftrag. Deshalb: Antrag in Woche eins.

BE zusammen mit B: Lohnt sich das Paket?

Wer noch gar keinen Führerschein hat und weiß, dass ein Anhänger kommt, kann B und BE gleichzeitig machen. Die Vorteile: nur ein Antrag, oft nur ein Grundbetrag, die Fahrpraxis ist frisch, und die Prüfungen können am selben Tag stattfinden. Der Nachteil: Wer bei B durchfällt, kann BE nicht prüfen lassen, bis B bestanden ist.

Für junge Leute aus Familien mit Pferden, Wohnwagen oder landwirtschaftlichem Betrieb ist die Kombination fast immer sinnvoll. Mit BF17 lassen sich beide Klassen sogar ab 17 machen, allerdings nur mit eingetragener Begleitperson bis zum 18. Geburtstag. Die Regeln dazu stehen in § 48a FeV.

Den BE Führerschein machen als Handwerker oder Betrieb

Viele unserer Anfragen kommen aus Betrieben: Garten- und Landschaftsbau, Elektriker, Veranstaltungstechnik, Hausmeisterdienste. Das typische Bild: Der Chef hat den alten Führerschein Klasse 3 und darf alles fahren. Die jüngeren Mitarbeiter haben Klasse B und dürfen den Firmentransporter mit dem schweren Anhänger eigentlich nicht bewegen.

Für Betriebe lohnt es sich, gezielt zwei oder drei Mitarbeiter den BE Führerschein machen zu lassen. Die Kosten sind überschaubar und in der Regel Betriebsausgaben. Wir organisieren das auf Wunsch für mehrere Mitarbeiter gleichzeitig, inklusive Fahrschulsuche und Terminplanung. Wichtig für Arbeitgeber: Sie haften mit, wenn Sie jemanden ohne passende Fahrerlaubnis fahren lassen. Die Führerscheinkontrolle sollte deshalb regelmäßig und dokumentiert sein.

Rückwärtsfahren mit Anhänger: So klappt es

Weil es der Teil ist, an dem fast alle hängenbleiben, hier noch ein paar Tipps aus der Praxis. Sie gelten für die Prüfung genauso wie für den Campingplatz oder den Hof:

  1. Langsam. Schritttempo reicht. Wer schnell ist, kann nicht rechtzeitig korrigieren.
  2. Kleine Lenkbewegungen. Ein Viertel Umdrehung reicht oft. Der Anhänger reagiert mit Verzögerung.
  3. Spiegel statt Schulterblick. In den Außenspiegeln sehen Sie den Anhänger viel besser.
  4. Früh gegenlenken. Sobald der Anhänger in die gewünschte Richtung läuft, das Lenkrad wieder zurücknehmen, sonst knickt er ein.
  5. Neu ansetzen ist erlaubt. Ein Stück vorfahren und noch mal probieren ist besser als den Anhänger querzustellen.
  6. Aussteigen und schauen. Im Alltag völlig okay, und oft der schnellste Weg zum Ziel.

Nach der Prüfung: Regeln für das Gespann

Mit Anhänger gelten außerorts und auf der Autobahn 80 km/h, so steht es in § 3 StVO. Mit Tempo-100-Zulassung für Auto und Anhänger sind auf der Autobahn 100 km/h erlaubt. Auf Autobahnen mit drei oder mehr Fahrstreifen dürfen Züge über sieben Meter Länge den ganz linken Streifen nicht nutzen. Und Anhänger ohne Zugfahrzeug dürfen innerorts höchstens zwei Wochen am Stück abgestellt werden. Eine allgemeine Übersicht über die Klassen gibt es beim ADAC.

Dazu kommen die Grenzen des Autos. Die maximale Anhängelast steht in Feld O.1, die Stützlast in Feld 13. Wer den BE Führerschein machen konnte, darf trotzdem nicht mehr ziehen, als das Auto erlaubt.

Für wen lohnt es sich, den BE Führerschein zu machen?

In unseren Gesprächen tauchen immer wieder dieselben Gruppen auf. Jede hat ihre eigenen Gründe und ihre eigenen Stolpersteine.

Camper

Die größte Gruppe. Familienwohnwagen mit Etagenbetten wiegen schnell 1.800 bis 2.200 kg zulässige Gesamtmasse. Kommt ein SUV als Zugfahrzeug dazu, liegt das Gespann fast immer über 4.250 kg. Dann hilft nur noch, den BE Führerschein zu machen. Viele merken das erst beim Kauf oder, schlimmer, bei einer Polizeikontrolle auf dem Weg in den Urlaub. Wer bei einer Kontrolle mit zu schwerem Gespann erwischt wird, fährt ohne Fahrerlaubnis. Das ist eine Straftat, und die Fahrt ist an dieser Stelle zu Ende.

Pferdebesitzer

Ein Zwei-Pferde-Anhänger hat meist 2.000 bis 2.700 kg zulässige Gesamtmasse. Das ist ein klassischer Fall für BE. Und gerade hier sollte man sich nicht mit „passt schon irgendwie“ zufriedengeben. Pferde bewegen sich im Anhänger, das verändert das Fahrverhalten. Wer den BE Führerschein machen will, sollte in der Fahrschule nach einem Pferdeanhänger fragen. Manche Fahrschulen in ländlichen Regionen haben tatsächlich einen.

Bootsbesitzer

Motorboote auf Trailern wiegen schnell zwei bis drei Tonnen. Dazu kommt das Rangieren an der Slipanlage, rückwärts ins Wasser. Wer das einmal ohne Übung versucht hat, weiß, warum sich die Fahrstunden lohnen.

Autofans und Oldtimerfreunde

Autotransportanhänger liegen meist bei 2.000 bis 3.000 kg. Wer seinen Oldtimer zu Treffen bringt oder Autos für den Handel transportiert, braucht fast immer BE.

Handwerker

Materialanhänger, Minibagger, Rüttelplatten, Gerüstteile. Im Handwerk kommt viel Gewicht zusammen. Viele Betriebe lassen ihre Mitarbeiter den BE Führerschein machen, weil es günstiger ist als einen zweiten Transport zu organisieren.

Die häufigsten Irrtümer rund um BE

„Mein Anhänger ist leer, dann zählt er doch weniger.“ Nein. Für den Führerschein zählt die zulässige Gesamtmasse aus den Papieren, nicht das tatsächliche Gewicht.

„B96 ist dasselbe wie BE, nur ohne Prüfung.“ Nein. B96 geht nur bis 4.250 kg Gespann. BE erlaubt Anhänger bis 3.500 kg, also Gespanne bis 7.000 kg.

„Mit dem alten Dreier darf ich alles.“ Für BE stimmt das meistens. Für die Lkw-Klassen im alten Dreier gilt aber: Die laufen mit dem 50. Geburtstag ab, wenn sie nicht verlängert werden.

„Mit BE darf ich auch hinter dem Wohnmobil einen schweren Anhänger ziehen.“ Nur wenn das Wohnmobil unter 3.500 kg liegt. Schwerere Wohnmobile brauchen C1, mit schwerem Anhänger dahinter C1E.

„Die Prüfung ist nur Formsache.“ Wer das denkt, fällt oft durch. Die Durchfallquote ist nicht riesig, aber es scheitern regelmäßig Leute am Rückwärtsfahren oder an einer schlampigen Abfahrtkontrolle.

Checkliste für den Prüfungstag

  • Ausweis und aktuellen Führerschein dabei
  • Ausgeschlafen und rechtzeitig da
  • Abfahrtkontrolle einmal im Kopf durchgegangen
  • Kupplung: Einrasten, Sicherungsanzeige, Abreißseil, Stecker, Stützrad, Handbremse
  • Licht am Anhänger geprüft, am besten mit Hilfe des Fahrlehrers
  • Spiegel eingestellt, bevor es losgeht
  • Tempo 80 außerorts im Kopf behalten
  • Beim Rückwärtsfahren: langsam, kleine Bewegungen, lieber neu ansetzen

Wer diese Liste abarbeitet, besteht die Prüfung für BE mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit. Und wenn nicht: Nach zwei Wochen können Sie wiederholen, meist mit ein, zwei zusätzlichen Stunden dazwischen.

Was sich beim Anhängerführerschein ändern könnte

Die EU hat eine neue Führerscheinrichtlinie beschlossen, die in den kommenden Jahren umgesetzt wird. Dabei geht es unter anderem um höhere Gewichtsgrenzen für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und um ein einheitliches Begleitetes Fahren. Wie sich das konkret auf Anhängerklassen in Deutschland auswirkt, steht noch nicht in allen Details fest. Wer heute den BE Führerschein machen will, muss aber nicht warten. Die Klasse bleibt, und was Sie heute lernen, brauchen Sie auch morgen.

Den BE Führerschein machen mit dem alten Dreier im Haus

Ein sehr häufiger Fall in unserer Beratung: Ein Partner hat den alten Führerschein Klasse 3 von vor 1999 und darf damit auch schwere Anhänger ziehen. Der andere hat Klasse B aus neuerer Zeit und darf das nicht. Solange nur einer fährt, fällt das nicht auf. Aber auf langen Urlaubsfahrten, beim Pferdetransport am Wochenende oder wenn der Dreier-Inhaber krank ist, wird es zum Problem.

Viele Paare entscheiden sich deshalb, dass der zweite Partner den BE Führerschein machen soll. Das ist in wenigen Wochen erledigt und kostet meist unter 1.000 Euro. Und es gibt eine gewisse Sicherheit, wenn beide das Gespann fahren können. Aus unserer Erfahrung sind Paare, die gemeinsam in die Fahrschule gehen, oft sogar schneller, weil sie sich gegenseitig motivieren und beim Rangieren abwechselnd üben.

Kosten sparen, wenn Sie den BE Führerschein machen

  • Zusammen mit B: Wer noch gar keinen Führerschein hat und weiß, dass ein Anhänger kommt, spart mit dem Paket einen Antrag und oft einen Grundbetrag.
  • Stunden bündeln: Doppelstunden an wenigen Tagen statt einzelner Stunden über Wochen.
  • Vorher üben: Mit einem kleinen Anhänger bis 750 kg dürfen Sie mit Klasse B üben. Jede Minute Rangiererfahrung spart Fahrschulzeit.
  • Richtige Fahrschule: Eine mit eigenem Gespann und Übungsplatz ist oft günstiger als eine, die sich alles leiht.
  • Nicht zu früh zur Prüfung: Eine Wiederholung kostet mehr als eine Extrastunde.

Was der Prüfer wirklich sehen will

Aus vielen Rückmeldungen wissen wir, worauf es in der Prüfung ankommt, wenn Sie den BE Führerschein machen. Prüfer wollen vor allem sehen, dass Sie das Gespann sicher beherrschen und wissen, was Sie tun. Eine systematische Abfahrtkontrolle, bei der Sie jeden Punkt prüfen und kurz erklären, macht einen guten Eindruck. Beim Kuppeln zählt Sorgfalt, nicht Geschwindigkeit. Beim Rückwärtsfahren zählt Kontrolle. Wer einmal neu ansetzt, fällt nicht durch. Wer den Anhänger einknickt oder einen Pylon umfährt, hat es schwerer. Und im Verkehr: vorausschauend, mit genug Abstand, Kurven weit genug nehmen und Tempo 80 außerorts einhalten.

Ein Fall aus unserer Beratung

Ein junger Landschaftsgärtner aus Franken, 23, Klasse B seit fünf Jahren. Sein Chef wollte, dass er den Pick-up mit dem Anhänger für den Minibagger fährt. Pick-up 3.200 kg, Anhänger 3.000 kg, zusammen 6.200 kg. Er musste also den BE Führerschein machen, und zwar schnell, weil die Saison anfing.

Wir haben den Antrag am ersten Tag vorbereitet und eine Fahrschule gefunden, die Termine auch früh morgens anbietet, vor Arbeitsbeginn. Theorie an einem Samstag, Pflichtfahrten und fünf Übungsstunden über zwei Wochen verteilt. Prüfung nach dreieinhalb Wochen, bestanden. Der Betrieb hat die Kosten übernommen, rund 950 Euro.

So hilft FahrKlar, wenn Sie den BE Führerschein machen

FahrKlar ist ein Beratungs- und Begleitservice. Die Fahrerlaubnis erteilt die Behörde, die Prüfung legen Sie selbst ab. Wir kümmern uns um alles, was Sie Zeit kostet:

  • Gespann-Check: Wir rechnen mit Ihnen nach, ob BE nötig ist oder B96 reicht.
  • Fahrschul-Suche: Anerkannte Fahrschule mit eigenem Gespann und schnellen Terminen.
  • Antrag: vollständig vorbereitet, damit die Behörde zügig arbeitet.
  • Prüfungsvorbereitung: Checkliste Abfahrtkontrolle, Tipps zum Rückwärtsfahren.
  • Betriebs-Paket: Organisation für mehrere Mitarbeiter.

Was andere über uns sagen, lesen Sie bei den Erfahrungen. Mehr zu uns auf der Seite Über uns. Speziell für Camper haben wir den Artikel Klasse BE Führerschein für Wohnwagen geschrieben, und die rechtlichen Grundlagen stehen im Ratgeber Führerschein Klasse BE.

Den BE Führerschein machen: Die wichtigsten Punkte in Kürze

Wer wenig Zeit hat, hier die Essenz. Prüfen Sie mit den Fahrzeugscheinen, ob Sie BE wirklich brauchen oder B96 reicht. Suchen Sie eine Fahrschule mit eigenem Gespann. Stellen Sie den Antrag in der ersten Woche. Besuchen Sie den kurzen Theorieunterricht, machen Sie die fünf Pflichtfahrten und üben Sie vor allem das Rückwärtsfahren. Gehen Sie ausgeschlafen und mit einer klaren Abfahrtkontrolle im Kopf in die Prüfung. Wer so vorgeht, kann den BE Führerschein machen in zwei bis sechs Wochen und für 600 bis 1.200 Euro. Und hat danach eine Fahrerlaubnis, die ein Leben lang gilt.

Häufige Fragen

Kann ich den BE Führerschein machen, ohne Klasse B zu haben?

Nur gleichzeitig mit B. BE setzt B voraus, beides kann aber in einem Rutsch erworben werden.

Wie viele Fahrstunden brauche ich?

Fünf Pflichtfahrten plus meist drei bis acht Übungsstunden.

Kann ich den BE Führerschein machen, wenn ich über 60 bin?

Ja, eine Altersgrenze gibt es nicht. Gesundheitsgutachten sind für BE auch nicht nötig.

Muss ich mit dem eigenen Anhänger zur Prüfung?

Nein, die Fahrschule stellt Auto und Anhänger. Es hilft aber, wenn das Fahrschulgespann Ihrem späteren ähnelt.

Fazit

Den BE Führerschein machen ist eine der schnellsten und günstigsten Führerscheinerweiterungen. Keine Theorieprüfung, fünf Pflichtfahrten, eine praktische Prüfung, und die Klasse gilt lebenslang. Die meiste Arbeit steckt im Rangieren und im rechtzeitigen Antrag.

Schicken Sie uns kurz, was Sie ziehen wollen, wir melden uns meist innerhalb eines Werktags. Jetzt kostenlose Beratung anfragen und den BE Führerschein machen.

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